UN-Sonderberichterstatter: Deutschland muss indigene Rechte in Namibia achten

Das Bündnis „Völkermord verjährt nicht“ fordert die Bundesregierung auf, die Forderungen des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Entwicklung, Surya Deva, umzusetzen. In seinem aktuellen Länderbericht, der anlässlich seines Deutschlandbesuchs 2025 entstanden ist, fordert er von der Bundesregierung, die indigenen Rechte in Namibia sowohl bei aktuellen Energieprojekten als auch im Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte zu respektieren. Der Länderbericht wird heute (11. September 2026) bei der 63. Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf vorgestellt.

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IPG-Journal / Senegal: Hauptsache souverän

Senegal wollte sich aus finanziellen Abhängigkeiten befreien. Die Schuldenkrise zeigt, wie schwer echte Souveränität zu erreichen ist. Die Erleichterung ist spürbar, die Erwartungen immens: Am 1. September 2026 gelang es dem Senegal, mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Vereinbarung auf Mitarbeiterebene über ein neues 36-Monats-Programm von rund 2,2 Mrd. US-Dollar abzuschließen. Nachdem die Regierung bei den Präsidentschaftswahlen 2024 mit einem Transparenzversprechen angetreten war, sah sie sich schnell mit einem unerwartet hohen Schuldenberg konfrontiert.

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KAS: Kenias Ambitionen als globaler Akteur – Eine strategische Chance für Deutschland

Afrika gewinnt für Deutschland und Europa zunehmend an strategischer Bedeutung. In einer Welt wachsender geopolitischer Konkurrenz rückt Kenia als stabiler und einflussreicher Partner in den Fokus. Welche Chancen bietet eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Energie, Migration und Wirtschaft und was bedeutet dies für eine zukunftsorientierte Afrikapolitik?

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CD-Tipp: IYEOKA „Say Yes Evolved”

Poetry Slam und Rap Battle, Gesang, Songwriting und gelegentliche Trommeleinlagen: Iyeoka (sprich: Ii-yo-kah) sucht auf vielen Feldern den künstlerischen Ausdruck, im Kern bleibt sie jedoch stets eine Geschichtenerzählerin und Dichterin. „Mein Ziel ist ganz einfach“, sagt die US-Amerikanerin, „ich möchte die Welt bewegen, mit einem Gedicht nach dem anderen.“ Auf dem Album „Say Yes evolved“ gelingt ihr das ganz bezaubernd.

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KAS: Partnerpotenziale am Golf von Guinea

Westafrika wird häufig durch die Krisen des Sahel betrachtet. Dabei geraten die Chancen und Potenziale der Staaten am Golf von Guinea oft aus dem Blick. Warum lohnt sich ein stärkeres deutsches und europäisches Engagement in Sicherheit, Wirtschaft, Rohstoffen und Bildung und welche Risiken entstehen, wenn diese Chancen ungenutzt bleiben?

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Marokko: König Mohammed VI altert besorgniserregend schnell

Symbolbild, Link zum relevanten Foto im Text

Ein aktuelles Foto von König Mohammed VI., das während der Feierlichkeiten zum Thronfest in Tétouan aufgenommen und unter anderem von der marokkanischen Presse veröffentlicht wurde, zeigt den Monarchen an der Seite seines Sohnes, Kronprinz Moulay El Hassan. Auf dem Bild wirkt der König auffallend abgemagert. Mit 63 Jahren steht Mohammed VI. weiterhin offiziell an der Spitze des Königreichs und nimmt nach wie vor institutionelle Aufgaben wahr. Gleichzeitig ist sein Gesundheitszustand regelmäßig Gegenstand offizieller Mitteilungen und von Berichten internationaler Medien.

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In der DR Kongo fliehen die Fische wegen des Plastikmülls aus dem Kongo-Fluss

Der Kongofluss Foto: ia

Mehr als 60.000 Tonnen Fisch werden nach Angaben der Behörden der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) jedes Jahr im Kongo-Fluss gefangen. Millionen Menschen leben vom Fischfang und damit vom Fluss. Doch in der Umgebung von Kinshasa stellen die Fischer fest, dass die Fischbestände zurückgehen. Stattdessen finden sie immer mehr Plastik in ihren Netzen. Einige haben die Fischerei inzwischen sogar aufgegeben und sammeln stattdessen Plastikabfälle, die sie an lokale Recyclingunternehmen verkaufen, berichtet RFI.

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Moskau kündigt die Eröffnung neuer „Russischer Häuser“ in acht afrikanischen Ländern an

Russland baut seinen Einfluss in Afrika weiter aus. Die für die russischen Kulturzentren weltweit zuständige Agentur hat die Unterzeichnung von Partnerschaftsabkommen mit bereits auf dem Kontinent tätigen lokalen Organisationen bekannt gegeben. In acht afrikanischen Ländern sollen neue sogenannte „Russische Häuser“ eröffnet werden, berichtet RFI.

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Ohne China geht nichts mehr in Guinea

Von *Volker Seitz • Seit fünf Jahren herrscht ein Putsch-General im westafrikanischen Guinea. Er regiert ein rohstoffreiches Land und hat deshalb in China seinen idealen Partner gefunden. Peking zahlt, bekommt dafür Zugriff auf die Rohstoffe und mischt sich nicht ein, solange das Regime die Chinesen gewähren lässt. Der Westen ist draußen.

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Audiotipp/tagesschau.de: Abschiebung abgesagt: Azubi aus Togo darf bleiben!

Einem afrikanischen Azubi in einer Bäckerei drohte die Abschiebung, ( https://www.africa-live.de/audiotipp-swr-lehrling-aus-togo-droht-abschiebung/), obwohl sein Chef mehr als zufrieden mit ihm ist. Jetzt die unerwartete Wendung: der Lehrling darf bleiben.

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Afrika setzt auf Atomenergie

Ab dem heutigen Mittwoch nimmt Togos Präsident Faure Gnassingbé in London am World Nuclear Symposium teil, bei dem Togo zu den Ehrengästen zählt. Seine Teilnahme an der Seite weiterer Staats- und Regierungschefs wirft erneut eine grundlegende Frage für den Kontinent auf: Ist die Kernenergie eine geeignete Lösung für Afrikas Entwicklung – oder ein zu kostspieliges und zu komplexes Wagnis?

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Save the Date: Viertägiges Transkontinentales Festival im Humboldt Forum Berlin

Aufführung „Combat des lianes“ von Zora Snake im Théâtre National Wallonie-Bruxelles (Premiere September 2025) © Marin Driguez / Agence VU‘

Das Festival bringt ab dem 30.9.2026 u.a. wieder Choreografen aus Nigeria und aus Kamerun nach Berlin.

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Ceuta: Verdacht – Spanische Justiz untersucht mögliche Rolle Marokkos bei Massenansturm

Die spanische Justiz hat Ermittlungen zu den massenhaften Grenzübertritten von Marokko nach Ceuta am 30. und 31. Juli 2026 aufgenommen. Richterin María Tardón von der Audiencia Nacional sieht Anhaltspunkte für mögliche Straftaten, darunter Angriffe auf den Frieden oder die Unabhängigkeit des Staates, kriminelle Vereinigung, Beihilfe zur irregulären Einwanderung und fahrlässige Tötung.

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