27.02., Tag der Republik Westsahara: Bundesregierung muss sich für das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht des sahrauischen Volkes einsetzen

27.02., Tag der Republik Westsahara: Bundesregierung muss sich für das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht des sahrauischen Volkes einsetzen

Anlässlich des 50. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung der Westsahara am 27. Februar fordert das Westsahara-Netzwerk in Deutschland die Bundesregierung auf, sich stärker für das Selbstbestimmungsrecht des sahrauischen Volkes einzusetzen. Die Westsahara wird seit 1975 von Marokko besetzt. Zum Westsahara-Netzwerk gehören die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Emma Lehbib für die Sahrauische Diaspora in Deutschland, die Europäische Vereinigung von Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt e.V. (EJDM), Freiheit für die Westsahara e.V. und die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW). Sie erinnern an den antikolonialen Widerstand des sahrauischen Volkes und an das bis heute nicht eingelöste Versprechen auf Selbstbestimmung.

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9. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum NRW 2026 – Africa Business: Call to Action!

9. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum NRW 2026 - Africa Business: Call to Action!

Ort und Zeit: Mittwoch, 6. März 2026, 9 Uhr, IHK Dortmund, Märkische Straße 120, 44141 Dortmund. Afrika neu denken! Deutschlands Außenwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: die Entwicklung ist schwach und volatil. Sie wird u.a. durch geopolitische Unsicherheiten und hohe Produktionskosten belastet. Unternehmen suchen daher im Zuge von De-Risking, Nearshoring und mehr Resilienz nach neuen verlässlichen Handelspartnern und Märkten. In diesem Zusammenhang gilt die Intensivierung der Geschäftsbeziehungen zu den Ländern in Afrika als Erfolgsfaktor für die Zukunft!

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USA erwägen Blockade von Nigerias Rinderhandel zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung

USA erwägen Blockade von Nigerias Rinderhandel zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung

US-Abgeordnete erwägen, den Export von Rindfleisch und lebenden Rindern aus Nigeria zu blockieren, um Finanzströme zu unterbrechen, die bewaffneten Gruppen – insbesondere im Umfeld der Fulani-Hirten – zugeschrieben werden. Hintergrund ist die seit Jahren eskalierende Gewalt im nigerianischen Middle Belt.

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In Paris beginnt der Prozess wegen Cybermobbings gegen Imane Khelif, Star des algerischen Boxsports

In Paris beginnt der Prozess wegen Cybermobbings gegen Imane Khelif, Star des algerischen Boxsports
Symbolbild

Am Donnerstag, dem 26. Februar 2026, beginnt vor dem Tribunal de Paris der Prozess gegen den rechtsextremen Influencer Papacito, der wegen Cybermobbings gegen die algerische Boxerin Imane Khelif angeklagt ist. Khelif war während der Jeux de Paris 2024 zur Olympiasiegerin geworden. Im Zentrum des Verfahrens steht eine Kontroverse um ihr Geschlecht, in deren Folge Imane Khelif Ziel einer massiven Hass- und Desinformationskampagne wurde, die sie schließlich dazu brachte, Anzeige zu erstatten, berichtet RFI.

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Die Abschiebung eines Migranten nach Afrika kann die USA bis zu 1 Million Dollar kosten

Die Abschiebung eines Migranten nach Afrika kann die USA bis zu 1 Million Dollar kosten

In einem am 13. Februar veröffentlichten Bericht legen demokratische Senatoren die Kosten der Migrationspolitik der Trump-Regierung offen. Im Fall von Abschiebungen nach Afrika heben sie insbesondere die astronomischen Ausgaben für Partnerschaften mit lokalen Behörden sowie für das Chartern von Flügen hervor.

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Lesetipp/DIE ZEIT: Marokko – Urteil des Bundesgerichtshofs: Ein Königreich kann man nicht beleidigen

Lesetipp/DIE ZEIT: Marokko - Urteil des Bundesgerichtshofs: Ein Königreich kann man nicht beleidigen

Der Bundesgerichtshof weist Marokkos Klage gegen einen Bericht der ZEIT über die Spähsoftware Pegasus ab. Und stärkt den Schutz der Pressefreiheit. Wenn sich Prominente oder Politiker gegen Medienberichte wehren, ist das für deutsche Pressekammern Routine. Dass jedoch ein souveräner Staat als Kläger auftritt, weil er sich durch einen Artikel in seiner Ehre verletzt fühlt – das ist ein höchst ungewöhnlicher Fall.

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Westsahara: Spanien und Marokko im Zentrum eines juristischen und agrarpolitischen Zoffs wegen EU-Etikettierung

Westsahara: Spanien und Marokko im Zentrum eines juristischen und agrarpolitischen Zoffs wegen EU-Etikettierung

Mit dem Vorschlag, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Westsahara künftig unter marokkanischen Verwaltungsbezeichnungen statt mit ihrer tatsächlichen Herkunft zu kennzeichnen, hat die Europäische Kommission eine beispiellose politische und rechtliche Krise ausgelöst. Spanische und französische Landwirte sprechen von einer gezielten Umgehung geltender Gerichtsurteile und von massivem unlauterem Wettbewerb. Im Europäischen Parlament wurde die entsprechende Abstimmung mit nur einer Stimme Unterschied entschieden – ermöglicht durch eine ungewöhnlich hohe Zahl von Enthaltungen, die faktisch den Befürwortern zugutekamen.

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Marokko: Aktivistin der „Gen Z 212“ aus der Diaspora festgenommen und angeklagt

Marokko: Aktivistin der „Gen Z 212“ aus der Diaspora festgenommen und angeklagt
Symbolbild

In Marokko steht derzeit eine Aktivistin der „Gen Z 212“ vor Gericht. Zineb El Kharroubi weist eine Besonderheit auf: Sie engagierte sich in Frankreich, als Ende 2025 im Königreich eine Protestbewegung ausbrach. Bei ihrer Ankunft am 12. Februar am Flughafen von Marrakesch wurde sie festgenommen. Die marokkanische Justiz wirft ihr bestimmte Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken vor. Sie wurde unter richterliche Aufsicht gestellt und wegen „Anstiftung zur Begehung von Straftaten im Internet“ angeklagt, berichtet RFI.

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Neuer Regierungsbericht: südafrikanische Einwanderungsbeamte nahmen über 20 Jahre hinweg Bestechungsgelder für Visa an

Neuer Regierungsbericht: südafrikanische Einwanderungsbeamte nahmen über 20 Jahre hinweg Bestechungsgelder für Visa an

Eine umfassende Untersuchung der Special Investigating Unit hat zwei Jahrzehnte organisierter Korruption innerhalb des südafrikanischen Einwanderungssystems aufgedeckt. Demnach nahmen Beamte zwischen 2004 und 2024 Bestechungsgelder für Visa und Aufenthaltstitel an.

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Elon Musk verschärft Streit mit Südafrika trotz Berichts über 14.000 illegale Starlink-Nutzer und Zusage von 500 Millionen Rand

Elon Musk verschärft Streit mit Südafrika trotz Berichts über 14.000 illegale Starlink-Nutzer und Zusage von 500 Millionen Rand

Trotz eines Angebots über 500 Millionen Rand (etwa 26,4 Millionen Euro) zur Anbindung von 5.000 Schulen im ländlichen Raum ist Starlink in Südafrika weiterhin nicht lizenziert. Der Konflikt hat sich zugespitzt, da rund 14.000 Einwohner Wege gefunden haben, den Dienst dennoch zu nutzen – was Musk in direkten Gegensatz zum strengen Regulierungsrahmen der Aufsichtsbehörde ICASA bringt. Die anhaltende regulatorische Blockade scheint den Milliardär zunehmend zu frustrieren, zumal sein Geburtsland Starlink bislang nicht genehmigt hat, während der Dienst in weiten Teilen des Kontinents Lizenzen erhält.

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Tour du Rwanda: Zwei Zuschauer durch Kontrollverlust eines Fahrzeugs getötet

Tour du Rwanda: Zwei Zuschauer durch Kontrollverlust eines Fahrzeugs getötet

Das Radrennen Tour du Rwanda begann am Sonntag, dem 22. Februar. 84 Fahrer standen am Start dieser ersten Etappe, der längsten des Wettbewerbs, mit 173 Kilometern zwischen Rukomo und Rwamagana und mehr als 2.100 Höhenmetern. Die Etappe gewann der Israeli Itamar Einhorn, Fahrer des Teams NSN Développement, zuvor Israel PremierTech. Ein Sieg auf einer ersten Etappe, die von Trauer überschattet wurde, berichtet RFI.

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Lesetipp/tagesschau.de: Pläne des Innenministeriums – Asylbewerber sollen schneller arbeiten dürfen

Lesetipp/tagesschau.de: Pläne des Innenministeriums - Asylbewerber sollen schneller arbeiten dürfen

Asylbewerber, die direkt eine Arbeit aufnehmen wollen, stoßen in Deutschland bislang auf Hürden. Das will Innenminister Dobrindt offenbar ändern: Einem Medienbericht zufolge wurde ein „Sofort-in-Arbeit-Plan“ erarbeitet.

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Friedensfilmpreis 2026 für „TUTU“ – Doku über den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger

Friedensfilmpreis 2026 für "TUTU" – Doku über den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger
Sam Pollard bei der Vortellung seines Film. foto: Berlinale

Der Dokumentarfilm „TUTU“ von Sam Pollard wird mit dem diesjährigen Friedensfilmpreis ausgezeichnet. „Sam Pollard gelingt mit seinem eindrucksvollen Dokumentarfilm ein feinfühliges, zugleich politisch kraftvolles Porträt des Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu. Mit bislang unveröffentlichtem Filmmaterial von Roger Friedman und Benny Gool entfaltet der Film ein packendes Zeugnis menschlicher Größe: Er zeigt Tutu als zentrale Figur im Kampf gegen Apartheid und Rassismus ebenso wie als privaten Menschen voller Humor, Glauben und Mitgefühl. In der Verbindung von intimer Nähe und historischer Dimension entsteht ein universelles Plädoyer für den Mut, sich unerschütterlich für Menschlichkeit und Freiheit einzusetzen – über die Grenzen Südafrikas hinaus“, so die Begründung der Jury.

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