Schwarze Kinder verlieren nach rassistischen Drohungen ihren Safe Space – Solidarität mit Each One Teach One

In Berlin sorgte ein geplanter Schwimmnachmittag im temporären „Volksbad“ vor der Volksbühne für Streit. Das Becken sollte am 14. August für mehrere Stunden exklusiv Schwarzen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen. Organisiert wurde die Aktion vom Verein Each One Teach One (EOTO), der damit einen geschützten Raum für von Rassismus betroffene junge Menschen schaffen wollte. Kritiker warfen den Veranstaltern vor, damit Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe auszuschließen. Nach heftigen Reaktionen und rassistischen Drohungen wurde die Veranstaltung schließlich aus Sicherheitsgründen abgesagt. Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, Ex-Mitglied des Europäischen Parlaments und Co-Vorsitzende a.D. der ARDI-Intergroup (Anti -Racism and Diversity Intergroup), erklärt dazu:

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Lesetipp/taz: Afrikanische Rekruten in Russland – 62 Männer aus Ghana im Krieg gegen die Ukraine getötet

Bildquelle: Außenministerium Ghana auf X

Ghanas Außenminister verlangt in Moskau ein Ende der russischen Praxis, Afrikaner zum Krieg in der Ukraine zu rekrutieren. Es gibt Tausende Betroffene. Über 62 Ghanaer sind im Einsatz für die russische Armee in der Ukraine gestorben und 15 weitere Ghanaer, die nach Russland gereist sind, werden bis heute vermisst.

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Angélique Kidjo, erste afrikanische Künstlerin auf dem Hollywood Walk of Fame

Für die afrikanische Musik wurde ein neues Kapitel geschrieben. Am gestrigen Dienstag erhielt die beninische Sängerin Angélique Kidjo einen Stern auf dem berühmten Hollywood Walk of Fame in Los Angeles. Mit dieser prestigeträchtigen Auszeichnung ist sie die erste afrikanische Künstlerin, deren Name auf dieser legendären Flaniermeile verewigt wurde.

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Wo sind die 265 Millionen Dollar aus den Handelsgeschäften zwischen Marokko und Israel geblieben?

Die offiziellen Handelszahlen zwischen Marokko und Israel weisen für das Jahr 2025 eine erhebliche Diskrepanz auf. Während Rabat Importe aus Israel im Wert von fast 381 Millionen US-Dollar verbucht, weisen die israelischen Statistiken lediglich Exporte von rund 116 Millionen US-Dollar aus. Diese Differenz von 265 Millionen US-Dollar lässt für sich genommen noch nicht auf Unregelmäßigkeiten schließen. Sie wirft jedoch Fragen hinsichtlich der Transparenz auf – zumal der größte Teil der von Marokko angegebenen Summe in einer nur sehr wenig detaillierten Warenkategorie zusammengefasst ist.

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Deutscher Afrika-Preis 2026 geht an Wawira Njiru (Kenia)

Der Deutsche Afrika-Preis 2026 geht an die kenianische Ernährungsexpertin und Sozialunternehmerin Wawira Njiru. Die Deutsche Afrika Stiftung würdigt damit ihren wegweisenden Ansatz, Schulernährung als Teil wirtschaftlichen Handelns neu zu denken. Mit Food4Education (F4E), dem von ihr 2012 gegründeten gemeinnützigen Sozialunternehmen, arbeitet die 35-Jährige mit Familien, Schulen, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie Regierungen daran, skalierbare, landesweite Systeme aufzubauen, die Schulernährung mit lokaler Lebensmittelproduktion, Beschäftigung und wirtschaftlicher Entwicklung verbinden.

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Lesetipp/tagesschau.de: Migrationsabwehr im Mittelmeer – Wie sich die EU von einem Milizenführer erpressen lässt

Die EU plant eine engere Zusammenarbeit mit Ostlibyen, um die Fluchtroute nach Kreta zu schließen. Das zeigen vertrauliche Unterlagen, die Report Mainz und dem Spiegel vorliegen. Experten warnen: Wieder liefere sich Europa einem Autokraten aus.

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Ocean Viking rettet 55 Menschen aus Seenot, darunter 9 Kinder und 8 Frauen

Credit: Javier Alvarez / SOS MEDITERRANEE

Die Besatzung der Ocean Viking hat heute, 17.08.2026, morgens 55 Menschen aus einem überfüllten Schlauchboot in Seenot in der maltesischen Such- und Rettungsregion, nahe der Grenze zur libyschen Region, gerettet. Unter den Überlebenden befinden sich 8 Frauen und 9 Kinder, davon 4 unbegleitete Minderjährige. Die Überlebenden stammen überwiegend aus dem Sudan und dem Südsudan. Länder, die seit Jahren von bewaffneten Konflikten erschüttert werden.

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Audiotipp/SWR: Bienen gegen die Elefantenplage: Wie Südafrika versucht, den Mensch-Tier-Konflikt zu entschärfen

Elefanten sind in Südafrika streng geschützt und eine Touristenattraktion, können aber zu einer echten Gefahr werden. Vor allem im Umfeld des Krüger-Nationalparks kommt es oft zu Konflikten. Mit verschiedenen Strategien wird hier versucht, Elefanten von Dörfern und Äckern fernzuhalten.

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Lesetipp/vietnam.vn/de: Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormuz erhöhen den Treibstoffdruck auf Afrika

Die komplexen Entwicklungen in Hormuz erhöhen den Druck auf die Energiesicherheit Afrikas zusätzlich, da viele Volkswirtschaften des Kontinents weiterhin stark von importierten Brennstoffen abhängig sind.

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Marokkanische Minderjährige in Ceuta lehnen die von Rabat geforderte Rückkehr ab

Seit der Ceuta-Krise fordert Rabat die Rückkehr aller unbegleiteten marokkanischen Minderjährigen, die sich in Spanien aufhalten. Viele von ihnen befinden sich seit der jüngsten Migrationskrise in der spanischen Exklave. In kleinen Gruppen ziehen sie entlang der Küste umher und verbringen ihre Tage mit Baden oder ruhen sich im Schatten der Bäume aus. Die nach Ceuta gelangten marokkanischen Minderjährigen hoffen weiterhin darauf, nach Europa weiterzukommen, und wollen nicht nach Marokko zurückkehren, berichtet RFI.

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Ceuta: Ein Kameruner berichtet über seine Lebensbedingungen in der spanischen Exklave

Jemeniten, Sudanesen, Tschader, Ägypter, Senegalesen, Algerier und vor allem Marokkaner: Tausende Migranten leben unter schwierigen Bedingungen in der spanischen Exklave Ceuta im Norden Marokkos. Viele haben keine Unterkunft und hoffen auf politisches Asyl oder eine Legalisierung ihres Aufenthaltsstatus. Ein RFI-Reporter traf einen Kameruner, der Ende Juli bei der massenhaften Überquerung der Grenze von Marokko nach Ceuta gelangte. Er schildert die Lebensbedingungen in der Exklave.

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Sechs Monate nach US-Gesundheitsabkommen über 147 Mio. Dollar: Burkina Faso drohen neue Sanktionen aus Washington

Burkina Faso gerät erneut unter Druck aus Washington wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen – nur sechs Monate, nachdem die USA zugesagt hatten, das westafrikanische Land mit bis zu 147 Millionen US-Dollar im Gesundheitsbereich zu unterstützen.

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Marokkanische Polizei geht gegen Dutzende Migranten vor, die nach Ceuta gelangen wollten

Marokkanische Sicherheitskräfte sind am Samstag gegen Dutzende Migranten, überwiegend aus Ländern südlich der Sahara, vorgegangen, die versucht hatten, die Grenze zur spanischen Stadt Ceuta unerlaubt zu überqueren. Die Zusammenstöße ereigneten sich in einem Berggebiet rund drei Kilometer von der Grenze zu Ceuta entfernt, am Rande der marokkanischen Stadt Fnideq (Castillejos).

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