Senegal: Leere Einkaufskörbe, wachsende Wut – Senegalesen protestieren gegen die hohen Lebenshaltungskosten

Am vergangenen Samstag gingen in Dakar mehrere Hundert Senegalesen zwischen dem Markt Castors und dem Kreisverkehr Jet d’Eau auf die Straße, um gegen die hohen Lebenshaltungskosten und deren Auswirkungen auf den Alltag der Haushalte zu protestieren.Die als „Marsch der leeren Körbe“ bezeichnete Bürgeraktion fand von 11 bis 13 Uhr statt und brachte mehr als 200 Menschen zusammen. Mit leeren Körben, Plakaten und Küchenutensilien in den Händen riefen die Demonstranten unter anderem „Dund gi dafa seer“ („Das Leben ist teuer“) und „Woyofal bi dafa seer“ („Der Strom ist teuer“).

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Sudan: Mittelkürzungen bringen Gesundheitssystem an den Rand des Kollapses

Copyright: Tadeu Andre/MSF

Millionen Menschen könnten Zugang zu medizinischer Hilfe verlieren – Massenhafte Schließung von Einrichtungen droht Khartum/Berlin, 8. September 2026. Ärzte ohne Grenzen warnt vor den gravierenden Folgen der Kürzung von Hilfsgeldern für die Menschen im Sudan. Das bereits instabile Gesundheitssystem steht vor dem Zusammenbruch. Die Organisation appelliert deshalb anlässlich der aktuell tagenden Generalversammlung der Vereinten Nationen an die Staats- und Regierungschefs weltweit, die Finanzierung der essenziellen Gesundheitsversorgung im Sudan sicherstellen.

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Treffen mit Präsidenten der VAE: Schweigen und diplomatische Untätigkeit begünstigen Gräueltaten und Straflosigkeit im Sudan – Regierungsvertreter*innen sollen Rolle der VAE im Sudan offen ansprechen

Muhammad bin Zayid Al Nahyan (2016). ©Prime Minister’s Office (GODL-India)

(Berlin, 8. September 2026) – Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und andere hochrangige deutsche Regierungsvertreter*innen sollten bei ihren Treffen mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, am 10. September 2026 in Berlin die Menschenrechtsbilanz der VAE sowie deren Rolle in regionalen Konflikten öffentlich thematisieren, so Human Rights Watch heute.

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Ceuta: Spanischer Polizeibericht entlastet Algerien – Hinweise führen nach Marokko

Nach der massenhaften Einreise von Migranten nach Ceuta Ende Juli hatten spanische und marokkanische Medien über eine mögliche Beteiligung Algeriens spekuliert. Als Beleg dienten unter anderem Telefonnummern mit algerischer Vorwahl, die in Gruppen zur Mobilisierung der Migranten aufgetaucht waren. Der offizielle Bericht des spanischen Nationalen Zentrums für Einwanderung und Grenzen (CENIF) bestätigt diese Vorwürfe jedoch nicht.

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Kenia: Präsident Ruto will Kleinhandel stärker Kenianern vorbehalten – Vorsicht, südafrikanische Verhältnisse drohen!

Kenias Präsident William Ruto will bestimmte Bereiche des Kleinhandels stärker einheimischen Bürgern vorbehalten. Dazu zählen insbesondere der Straßenhandel sowie andere kleinere gewerbliche Tätigkeiten, die nach Ansicht des Staatschefs nicht von Ausländern ausgeübt werden sollten. Die Regierung sei angewiesen worden, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

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Südafrika: Alkoholwerbung sorgt für Empörung

Symbolillustration

Eine Werbung sorgt in Südafrika für heftige Kritik. Die Whiskymarke Glenlivet, die zum Pernod-Ricard-Konzern gehört, hat versucht, den 70. Jahrestag des historischen Frauenmarsches für einen Werbespot zu nutzen. Bei diesem Marsch hatten sich Tausende Südafrikanerinnen vor dem Regierungssitz in Pretoria versammelt, um sich dem Apartheidregime zu widersetzen. Nach der Veröffentlichung löste das Video jedoch sehr schnell eine Kontroverse aus, berichtet RFI.

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Demoaufruf heute, Montag 07.09., 18:00h , Berlin

Es ist eine Zäsur. 43,8 Prozent der Wähler*innen haben in Sachsen-Anhalt die AfD gewählt. Auf ihrem Weg zu bundespolitischer Macht haben die Rechtsextremen gestern einen großen Erfolg erzielt. Zudem droht jetzt das Ungeheuerliche: AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte die erste rechtsextreme Regierung in Deutschland seit dem Ende der Nazi-Diktatur führen. Das BSW, das knapp über die Fünf-Prozent-Hürde gesprungen ist, könnte ihm zur Mehrheit verhelfen. Oder auch einzelne Überläufer*innen aus der CDU.

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Afrikas tödlichste Schlange könnte sich als unerwartete Helferin der Landwirtschaft erweisen

Puffottern halten Nagetiere auf natürliche Weise in Schach und schützen dadurch Ernten. Damit könnten sie eine wichtige Rolle für eine nachhaltige Landwirtschaft spielen. Eine von der University of the Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika, geleitete Studie hat ergeben, dass Puffottern (Bitis arietans) bemerkenswert effektiv dabei sind, Nagetierpopulationen einzudämmen, die in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents die landwirtschaftliche Produktion bedrohen.

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Die Hindernisse, die junge Afrikanerinnen von naturwissenschaftlichen Studiengängen und Tech-Berufen fernhalten

Das Forum über Frauen in den Bereichen Technologie und Innovation in Afrika ist am Freitag, dem 4. September, in Nairobi, Kenia, zu Ende gegangen. Fachleute und Wissenschaftler des Kontinents sind sich in einem Punkt einig: Frauen sind in den Naturwissenschaften nach wie vor deutlich unterrepräsentiert – in Afrika ebenso wie anderswo. Laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey sind auf dem Kontinent nur 23 bis 30 % der Stellen in Wissenschaft und Technologie mit Frauen besetzt. Diese Ungleichheit beginnt bereits in der Schule, berichtet RFI.

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UNO fordert die Welt auf: Hört auf, Afrika klein erscheinen zu lassen

Quelle: UN auf X

Die UN-Generalversammlung hat mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, Regierungen, Schulen und Technologieunternehmen weltweit dazu aufzufordern, keine Karten mehr zu verwenden, auf denen Afrika wesentlich kleiner erscheint, als es tatsächlich ist.

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Frankfurter Flughafen als Versuchslabor für die neuen Grenzverfahren: Zwei schutzsuchenden Frauen aus Somalia droht die Abschiebung

Zwei somalische Frauen berichten von Genitalverstümmelung und weiteren schweren Gewalterfahrungen. Dennoch lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ihre Asylanträge im neuen Asylverfahren an der Grenze als „offensichtlich unbegründet“ ab; auch ihre Eilanträge blieben erfolglos.

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