Wissenschaftler aus Ghana schließt mit Forschung an der FH Münster Promotionsprojekt erfolgreich ab

Symbolbild, KI-generiert

Gegen Mangelernährung: Wie Fermentation Nährstoffe verfügbar macht: Richard Atuna zeigt sich erleichtert und zufrieden. Dem Wissenschaftler aus Ghana ist gelungen, was er als Meilenstein bezeichnet: die Promotion. „Ich habe mir einen Traum erfüllt und mich sehr weiterentwickelt“, sagt Atuna. Mit seiner Forschung hat er zudem einen relevanten Beitrag gegen die Mangelernährung bei Säuglingen und Kleinkindern geleistet.

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Neuer HRW-Bericht: USA schieben in einem halben Jahr über 500 Migranten in afrikanische Länder ab, aus denen sie nicht stammen

Die Trump-Regierung schiebt Hunderte Menschen, die nicht in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden können – häufig wegen der Gefahren, denen sie dort ausgesetzt wären –, in afrikanische Staaten ab, zu denen sie keinerlei Verbindung haben. Ein neuer Bericht von Human Rights Watch (HRW) dokumentiert, dass die Vereinigten Staaten zwischen dem 20. Januar 2025 und dem 5. August 2026 mehr als 500 Menschen in afrikanische Länder abgeschoben haben, die nicht ihre Herkunftsländer waren. Dies geht aus Abschiebungsdaten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE hervor.

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Friedensnobelpreis 2026 geht an Südafrikanerin Navanethem „Navi“ Pillay

U.S. Mission Geneva/ Eric Bridiers

Der Friedensnobelpreis 2026 geht an eine Persönlichkeit, die mit außergewöhnlichem Mut und Integrität den Weg zu einer umfassenderen internationalen Rechtsordnung geebnet hat. Die diesjährige Preisträgerin hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt werden.

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Das Erbe von Sklaverei und Kolonialismus schürt bis heute den Rassismus

Das Erbe der Sklaverei und des Kolonialismus prägt weiterhin das Leben von Afrikanern und Menschen afrikanischer Abstammung. Darauf wies der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, am Donnerstag hin. Er forderte dringende Maßnahmen für eine Wiedergutmachung, die weit über finanzielle Entschädigungen hinausgehen müsse.

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Lesetipp/tagesschau.de: Rheinland-Pfalz – Gericht erlaubt Abschiebung von somalischer Influencerin aus Mainz

Eine zuletzt in Mainz lebende Somalierin hatte sich gegen ihre Abschiebung in einem Eilantrag gewehrt. Das Mainzer Verwaltungsgericht hat den jetzt abgelehnt. Die 38-Jährige ist wegen Gewaltaufrufen bei TikTok aufgefallen.

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Westsahara: Erste Erkenntnisse aus dem durchgesickerten UN-Bericht

Während der UN-Sicherheitsrat an diesem Donnerstag, dem 8. Oktober, hinter verschlossenen Türen über die Zukunft der Mission der Vereinten Nationen für die Organisation eines Referendums in der Westsahara (MINURSO) berät, ist in dieser Woche eine erste Fassung des Berichts des UN-Generalsekretärs über die aktuelle Lage in der Westsahara an die Öffentlichkeit gelangt, berichtet RFI.

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Senegal: Überschwemmungen fordern mehrere Todesopfer und legen Teile Dakars lahm

In Senegals Hauptstadt in Dakar sind mindestens vier Menschen infolge von Überschwemmungen und starken Regenfällen ums Leben gekommen, die am Sonntag, dem 4. Oktober, über der Hauptstadt niedergingen. In einigen Stadtteilen fielen innerhalb von 24 Stunden mehr als 140 Millimeter Regen – genug, um Überschwemmungen und Mauereinstürze auszulösen und Teile der Hauptstadt bis Montagabend lahmzulegen, berichtet RFI.

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WELT-SICHTEN /Südsudan: „Das Öl hat nur tote Kühe und kranke Kinder gebracht“

Im Zivilkrankenhaus von Bentiu hält Nyapuka Nios ihr Neugeborenes im Arm. Die aus Rotriak stammende Frau brachte wenige Tage zuvor ein Kind zur Welt, das sichtbare Fehlbildungen an den Händen und der Oberlippe aufweist. ©Marco Simoncelli

Das Unity-Ölfeld zählt zu den wichtigsten Export- und Einnahmequellen des jungen Staats Südsudan. Gleichzeitig beuteln Korruption und schwere Umweltzerstörung Land und Menschen, deren Überleben weitgehend von humanitärer Hilfe abhängt.

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medico / Südafrika: Fremdenfeindliche Mobs – Die Amabutho sind zurück

Eine von vielen Aufklärungsaktionen im Land: Niemand ist illegal, End Xenophobia. (Foto: Community Art Mobilisation Project)

In Südafrika eskaliert die Gewalt gegen Migrant:innen und Minderheiten. Das weckt Erinnerungen an vergangen geglaubte Zeiten.

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Russland-Afrika-Gipfel: Burkina Faso „bereit für die Treffen in Moskau“

Wenige Wochen vor dem dritten Russland-Afrika-Gipfel in Moskau hat Burkina Faso seine Bereitschaft zur weiteren Vertiefung der Beziehungen mit Russland bekräftigt. Außenminister Karamoko Jean Marie Traoré empfing am 2. Oktober in Ouagadougou den russischen Botschafter Igor Martynov. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die bilaterale Zusammenarbeit und deren weiterer Ausbau.

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In Kamerun kann sich nicht jede/r scheiden lassen

Die Bedeutung der Ehe verändert sich auch in Kamerun. Während sie früher vor allem als Verbindung zwischen zwei Familien oder Gemeinschaften galt, stehen heute zunehmend die persönlichen Erwartungen der Ehepartner im Vordergrund. Die Suche nach individuellem Glück trägt dazu bei, dass eine Scheidung für viele Paare kein Tabu mehr ist.

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Westsahara: Vom Luftverkehrsabkommen EU–Marokko ausgeschlossen, florieren Flüge nach Dakhla außerhalb des europäischen Rechtsrahmens

Die Europäische Kommission hat es im Juni erneut bestätigt: Flugverbindungen zwischen Europa und Dakhla oder Laâyoune fallen nicht unter das mit Rabat geschlossene Luftverkehrsabkommen. Dennoch bauen Transavia, Ryanair und Binter ihre Verbindungen dorthin aus, häufig in Partnerschaft mit dem marokkanischen Fremdenverkehrsamt. Brüssel lässt damit in einem Gebiet, das die europäische Justiz rechtlich von Marokko unterscheidet, einen Flugverkehr entstehen, dessen Rechtsgrundlage niemand eindeutig erklären kann. Das ist nicht ohne Risiko.

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Gabun: Öl im Boden, aber kein Diesel an den Tankstellen

Seit Freitag suchen Autofahrer im Großraum Libreville vergeblich nach Diesel, während die Tankstellen ihre Verkäufe rationieren. Die Regierung erwartet ein Importschiff und verspricht eine schrittweise Rückkehr zur Normalität. Die Situation macht erneut deutlich, dass ein Teil des Kraftstoffs, der in diesem erdölproduzierenden Land verbraucht wird, aus dem Ausland kommt.

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