Marokko: Sicherheitsalarm nach Aufrufen zu einem erneuten Massenübertritt nach Ceuta

Nach der Migrationskrise Ende Juli bleibt Ceuta unter Druck. Seit Anfang des Monats häufen sich in den sozialen Netzwerken Aufrufe zu einem erneuten massenhaften Grenzübertritt. Die marokkanischen Behörden haben sich bislang nicht offiziell dazu geäußert, doch vor Ort wurden die Sicherheitsvorkehrungen insbesondere an der Grenze zur spanischen Enklave verstärkt. Alles deutet darauf hin, dass die Gefahr eines gewaltsamen Grenzübertritts am kommenden 15. August sehr ernst genommen wird, berichtet RFI.

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Äthiopien/RSADO: Ägyptens Unterstützung für Eritrea verschärft Instabilität am Horn von Afrika

Die Demokratische Afar-Organisation des Roten Meeres (RSADO) warnt, dass die anhaltende Unterstützung Ägyptens für die Regierung Eritreas die Instabilität am Horn von Afrika verschärfen und den Frieden in der Region gefährden könnte.

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Madagaskar: Verfassungsgericht billigt Gesetz zur Übertragung kolonialer Grundstücke an den Staat

In Madagaskar hat das Verfassungsgericht ein Gesetz gebilligt, das die automatische Übertragung aller Grundstückstitel an den Staat vorsieht, die noch aus der Kolonialzeit stammen und auf den Namen von Ausländern eingetragen sind. Die Regierung stellt das Gesetz als Abschluss der Entkolonialisierung des Grundbesitzes im Land dar. Einige Wissenschaftler relativieren jedoch seine tatsächliche Bedeutung, berichtet RFI.

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Burkina Faso: Militärische Ehrung für Thomas Sankara – Mausoleum ist geplant

Am Donnerstag, dem 6. August 2026, stand das Ministerium für Industrie, Handel und Handwerk im Mittelpunkt der zehnten militärischen Gedenkzeremonie für Hauptmann Thomas Sankara. Die traditionelle Ehrung für Präsident Thomas Sankara und seine zwölf Weggefährten, die gemeinsam mit ihm ums Leben kamen, wurde zum zehnten Mal abgehalten. Zahlreiche Mitarbeiter des Ministeriums für Industrie, Handel und Handwerk versammelten sich am Thomas-Sankara-Memorial, um dem Vater der Demokratischen und Volksrevolution vom August 1983 die Ehre zu erweisen.

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„Ich kann mich noch retten“: Nach ihrer Rückkehr aus Ceuta träumen junge Marokkaner weiterhin von Europa

Die meisten marokkanischen Migranten, die in der vergangenen Woche illegal in die spanische Enklave Ceuta gelangt waren, sind inzwischen nach Marokko zurückgekehrt. Unter ihnen finden sich zwar Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, doch eine Gruppe ist besonders stark vertreten: junge Menschen aus den benachteiligten Vierteln der Großstädte.

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Afrika entwickelt sich zur Drehscheibe für betrügerische Überweisungen

Laut dem am 3. August 2026 veröffentlichten Cyberbedrohungsbericht 2026 von Interpol nimmt die Cyberkriminalität in Afrika mit der rasanten Digitalisierung des Kontinents stark zu. Besonders deutlich ist der Anstieg sogenannter Fake-Überweisungsbetrügereien (Business E-Mail Compromise/BEC), bei denen Kriminelle Unternehmen oder Behörden zu falschen Überweisungen verleiten.

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DR Kongo: Untersuchung deckt mutmaßliche Uranexporte nach China über Kobaltlieferungen auf

Eine Untersuchung von Lighthouse Reports deutet darauf hin, dass zwischen 2000 und 2024 möglicherweise Uran aus der Demokratischen Republik Kongo (DRK) über Kobaltexporte nach China gelangt ist. Die Recherche stützt sich auf interne Dokumente, eine wissenschaftliche Studie und Zeugenaussagen. Die betroffenen Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück.

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Kamerun: Militärumbildung durch Präsident Paul Biya – Auftakt zu einer angespannten Nachfolge

Seit fast zwei Monaten ist Kameruns Präsident Paul Biya nicht mehr öffentlich aufgetreten. Nun hat er zahlreiche strategisch wichtige Posten innerhalb der Streitkräfte neu besetzt. Das Ausmaß der Umbildung verstärkt die Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und darüber, wer in Yaoundé tatsächlich die Macht ausübt. Statt auf einen unmittelbar bevorstehenden Militärputsch deuten die Maßnahmen jedoch eher darauf hin, mögliche Umsturzversuche zu verhindern und eine zunehmend ungewisse Nachfolge abzusichern.

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Kamerun: Mit der deutschen Sprache den eigenen Weg finden

Prof. Dr. Bertin Nyemb: Germanist, Kulturvermittler, NGO-Gründer. © privat

Germanistik-Professor Bertin Nyemb hat für die deutsche Sprache einen außergewöhnlichen Weg gewählt. Heute vermittelt er seine Begeisterung für den kulturellen Austausch zwischen seinem Heimatland Kamerun und Deutschland.

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Ceuta: Marokko will Spanien vor der Migrationskrise gewarnt haben

Spanien sei bereits im Juli vor einer zunehmenden Migrationsbewegung nach Ceuta gewarnt worden, erklärte ein hochrangiger marokkanischer Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte. Er wies Vorwürfe zurück, die marokkanischen Sicherheitskräfte hätten versagt, und betonte, dass die Migrationsproblematik nicht allein in der Verantwortung Marokkos liege. Madrid bestreitet jedoch, jemals eine solche Warnung erhalten zu haben, berichtet RFI.

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US-Visa: 50 Länder, darunter 30 afrikanische Staaten, müssen künftig eine Kaution von bis zu 20.000 Dollar hinterlegen

20.000 US-Dollar – das ist die maximale Kaution, die Staatsangehörige aus 50 Ländern, darunter 30 afrikanischen Staaten, künftig für die Einreise in die USA mit einem Touristen- oder Geschäftsvisum hinterlegen müssen. Das entspricht einer Erhöhung um 5.000 Dollar. Das zunächst befristete Programm, das die Erteilung von US-Visa erschwert, wurde am 3. August dauerhaft eingeführt und zugleich verschärft. Nach einer einjährigen Testphase bezeichnet die US-Regierung die Maßnahme als „vollen Erfolg“, berichtet RFI.

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Marokko: Nach den gefährlichen Grenzüberquerungen suchen Familien verzweifelt nach ihren vermissten Angehörigen

Die illegale Überquerung der Grenze vom Marokko in die spanische Enklave Ceuta hat nach Angaben des marokkanischen Innenministeriums mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben der Marokkanischen Menschenrechtsvereinigung (AMDH) werden zudem Dutzende weitere Personen vermisst. Die Organisation versucht deshalb, verzweifelten Familien bei der Suche nach ihren Angehörigen zu helfen, berichtet RFI.

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Heute satt, morgen abhängig: NGO-Ernährungsprogramme untergraben die Selbsthilfe

Von *Fatimoh Danjuma. Nahrungsmittelhilfen sollte es im Notfall geben – selbstverständlich – aber nicht als Dauerzustand. Eine dauerhafte Verteilung von Lebensmitteln unterminiert die Eigenverantwortung und raubt den lokalen Bauern die Existenz.

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