EU startet weitere Mission in Afrika gegen Russlands 100-Milliarden-Dollar-Schattenflotte unter afrikanischen Flaggen

Als Reaktion auf Russlands sogenannte Schattenflotte, die unter afrikanischen Flaggen operiert, haben zwei Marineeinsätze der Europäischen Union (EU) ihre Aktivitäten in afrikanischen Gewässern ausgeweitet. Die EU-Seestreitkräfte übernehmen dabei die Aufgabe, nachrichtendienstliche Informationen über Russlands Schattenflotten-Operationen zu sammeln.

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Die USA haben einen weiteren afrikanischen Verbündeten in ihrem Feldzug gegen den Internationalen Strafgerichtshof

Quelle: X

Der Tschad ist das jüngste afrikanische Land, das sich vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) distanziert. Dieser Schritt wird von den Vereinigten Staaten begrüßt, die ihre Kampagne gegen das weltweit wichtigste Gericht zur Verfolgung von Kriegsverbrechen weiter verstärken.

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UNO: Nun zwei afrikanische Kandidaten für die Nachfolge von Guterres

Nach dem ehemaligen senegalesischen Präsidenten Macky Sall hat auch Uganda offiziell die Kandidatur seines Diplomaten Olara Otunnu für die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres eingereicht. Beide gehören nun zu den Bewerbern um die Führung der Vereinten Nationen. Der künftige Generalsekretär wird im Rahmen eines Auswahlverfahrens bestimmt, das vom Sicherheitsrat geleitet wird.

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Netflix-Film über die Seenotrettung: „23 000“ Leben – basierend auf der Realität

Foto: Netflix

2015 kauft eine Gruppe junger Menschen ein Schiff, um dem Sterbenlassen auf dem Mittelmeer etwas entgegenzusetzen. Weil sie nicht mehr zusehen wollen, wie das bewusste politische Versagen Europas dazu führt, dass immer mehr Menschen auf der Suche nach Sicherheit ertrinken. In dieser Zeit entstehen Sea-Watch, Jugend Rettet und weitere Organisationen, angetrieben von einer gemeinsamen Überzeugung: Hilfe darf niemals davon abhängen, wo ein Mensch geboren ist oder welchen Pass er besitzt.

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AFRIKA-Tagespressespiegel vom 27.07.2026

Ugander Olara Otunnu kandidiert für die Nachfolge an der Spitze der UNO Das Rennen um die Nachfolge von António Guterres als Generalsekretär der Vereinten Nationen nimmt eine neue Wendung: Mit dem Ugander Olara Otunnu, einem ehemaligen Stellvertretenden Generalsekretär der UNO, gibt es einen weiteren offiziellen Kandidaten. Gleichzeitig stellte der Senegalese Macky Sall in New York seine Vision einer „reformierten und effizienteren“ UNO vor.

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Mali: Warum ein möglicher US-Angriff auf die JNIM Moskau in Verlegenheit bringen würde

In der weiterhin instabilen Sahelregion gewinnt die Möglichkeit eines amerikanischen Militäreinsatzes in Mali zunehmend an Bedeutung. Hintergrund sind verstärkte Luftaufklärung, die anhaltende Bedrohung durch dschihadistische Gruppen und die strategische Neuausrichtung der US-Politik in der Region.

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Marokko: Die „Donald-Trump-Autobahn“ – 1.055 Kilometer Diplomatie auf Knien

Donald Trump erklärte auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social, dass die Schnellstraße zwischen Tiznit und Dakhla künftig seinen Namen tragen werde. Der US-Präsident dankte König Mohammed VI. persönlich für diese Aufmerksamkeit. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte jedoch keine marokkanische Behörde diese Umbenennung bestätigt.

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Leben und Überleben im Kongo

Von *Volker Seitz • Ich lese in der Regel keine Bücher, die von menschengemachten Katastrophen handeln. Bei Judith Raupps Buch „Morgen gehe ich einkaufen, falls der Markt noch steht. C. H. Beck 2026“ habe ich eine Ausnahme gemacht, da ich ihre Berichte als freie Reporterin in der Süddeutschen und in Schweizer Medien aus Goma seit Jahren mit großem Interesse gelesen hatte. Einen besseren Bericht aus erster Hand über den Ostkongo und Umgebung kenne ich nicht.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30/2026: Unter der Oberfläche

Diese Woche im DAS-Pressespiegel: In Sierra Leone findet das 69. ECOWAS-Gipfeltreffen statt, in São Tomé und Príncipe werden die vorläufigen Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen bekannt gegeben, Außenminister Wadephul ist auf seiner dritten Afrikareise in diesem Jahr und in Benin veröffentlichen Forschende die Entdeckung einer lebenden Korallengemeinschaft.

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Gabun: Der Hymnen-Boy

Zum Wochenende mal eine nette Geschichte, die ich vor ein paar Tagen erlebt habe: Wir sitzen in meinem geliebten Hotel-Restaurant Tropicana in Gabuns Hauptstadt Libreville: 2 Franzosen, 1 Italiener und ich. Ein kleiner Junge (6), begleitet von seiner Mama, kommt an unseren Tisch und sagt: „Ich kann alle Nationalhymnen der Welt singen“. Na, ja, die deutsche bestimmt nicht, denke ich mal und schlage vor, er soll doch diese mal singen.

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Trump-Regierung prüft Militärschläge gegen die Terrorgruppe JNIM in Mali, berichten Regierungsvertreter

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump prüft nach Angaben aktueller und ehemaliger US-Beamter militärische Angriffe gegen die Al-Qaida-nahe Terrorgruppe JNIM (Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin) in Mali. Innerhalb der Regierung gibt es jedoch Uneinigkeit über ein solches Vorgehen, berichtet die Washington Post.

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Ein Jahr Stopp des Familiennachzugs – Bilanz der staatlich verordneten Familientrennung

Bild KI-generiert

Vor einem Jahr (24. Juli 2025) wurde der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten für zwei Jahre ausgesetzt. Nur über ein Härtefallverfahren ist es noch möglich, Einzelfälle auf eine Visaerteilung hin prüfen zu lassen. Die Bilanz nach einem Jahr zeigt jedoch, dass diese Regelung leerläuft: Nur zehn Visa wurden erteilt. PRO ASYL fordert die Bundesregierung auf, die Aussetzung des Familiennachzugs zu beenden, die Verfahren zu beschleunigen und das Recht auf Familienleben wirksam zu gewährleisten.  

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