Kamerun: Militärumbildung durch Präsident Paul Biya – Auftakt zu einer angespannten Nachfolge

Seit fast zwei Monaten ist Kameruns Präsident Paul Biya nicht mehr öffentlich aufgetreten. Nun hat er zahlreiche strategisch wichtige Posten innerhalb der Streitkräfte neu besetzt. Das Ausmaß der Umbildung verstärkt die Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und darüber, wer in Yaoundé tatsächlich die Macht ausübt. Statt auf einen unmittelbar bevorstehenden Militärputsch deuten die Maßnahmen jedoch eher darauf hin, mögliche Umsturzversuche zu verhindern und eine zunehmend ungewisse Nachfolge abzusichern.

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Kamerun: Mit der deutschen Sprache den eigenen Weg finden

Prof. Dr. Bertin Nyemb: Germanist, Kulturvermittler, NGO-Gründer. © privat

Germanistik-Professor Bertin Nyemb hat für die deutsche Sprache einen außergewöhnlichen Weg gewählt. Heute vermittelt er seine Begeisterung für den kulturellen Austausch zwischen seinem Heimatland Kamerun und Deutschland.

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Ceuta: Marokko will Spanien vor der Migrationskrise gewarnt haben

Spanien sei bereits im Juli vor einer zunehmenden Migrationsbewegung nach Ceuta gewarnt worden, erklärte ein hochrangiger marokkanischer Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte. Er wies Vorwürfe zurück, die marokkanischen Sicherheitskräfte hätten versagt, und betonte, dass die Migrationsproblematik nicht allein in der Verantwortung Marokkos liege. Madrid bestreitet jedoch, jemals eine solche Warnung erhalten zu haben, berichtet RFI.

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US-Visa: 50 Länder, darunter 30 afrikanische Staaten, müssen künftig eine Kaution von bis zu 20.000 Dollar hinterlegen

20.000 US-Dollar – das ist die maximale Kaution, die Staatsangehörige aus 50 Ländern, darunter 30 afrikanischen Staaten, künftig für die Einreise in die USA mit einem Touristen- oder Geschäftsvisum hinterlegen müssen. Das entspricht einer Erhöhung um 5.000 Dollar. Das zunächst befristete Programm, das die Erteilung von US-Visa erschwert, wurde am 3. August dauerhaft eingeführt und zugleich verschärft. Nach einer einjährigen Testphase bezeichnet die US-Regierung die Maßnahme als „vollen Erfolg“, berichtet RFI.

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Marokko: Nach den gefährlichen Grenzüberquerungen suchen Familien verzweifelt nach ihren vermissten Angehörigen

Die illegale Überquerung der Grenze vom Marokko in die spanische Enklave Ceuta hat nach Angaben des marokkanischen Innenministeriums mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben der Marokkanischen Menschenrechtsvereinigung (AMDH) werden zudem Dutzende weitere Personen vermisst. Die Organisation versucht deshalb, verzweifelten Familien bei der Suche nach ihren Angehörigen zu helfen, berichtet RFI.

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Heute satt, morgen abhängig: NGO-Ernährungsprogramme untergraben die Selbsthilfe

Von *Fatimoh Danjuma. Nahrungsmittelhilfen sollte es im Notfall geben – selbstverständlich – aber nicht als Dauerzustand. Eine dauerhafte Verteilung von Lebensmitteln unterminiert die Eigenverantwortung und raubt den lokalen Bauern die Existenz.

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Ceuta: Migranten verlassen die Enklave und berichten von den Gewaltausbrüchen der vergangenen Tage

Am Samstagabend verließen weiterhin Migranten die spanische Enklave Ceuta – mehrere Dutzend Personen pro halbe Stunde. Der Höhepunkt der Migrationskrise scheint vorüber zu sein, nachdem in dieser Woche rund 50.000 Menschen illegal die Grenze überschritten hatten. Ein Ereignis ohne Beispiel in der Geschichte der spanischen Enklave. Zurück auf marokkanischem Gebiet erzählen viele Rückkehrer von der Gewalt, die sie in Ceuta erlebt haben und die ihren Traum von Europa zerstört habe, berichtet RFI.

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Kenia: Mögliche Vergiftung als Ursache für den Tod von 15 Elefanten

Der kenianische Wildtierdienst (Kenya Wildlife Service, KWS) schlägt Alarm: Zwischen dem 24. Juni und dem 24. Juli sind im und um den Amboseli-Nationalpark im Süden Kenias an der Grenze zu Tansania 15 Elefanten verendet. Die Region ist für ihre großen Elefantenbestände bekannt. Die Todesfälle sorgen bei Naturschützern für große Besorgnis. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, berichtet RFI.

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Ceuta: Marokkos König Mohammed VI wird beschuldigt, Spanien wegen der Annäherung an Algerien bestrafen zu wollen

Nach der massiven Ankunft von Migranten in Ceuta vermutet ein Teil der spanischen Presse, dass Rabat die Grenzsituation genutzt habe, um Madrid eine Warnung zu senden.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31/2026: Grüne Pfade?

Diese Woche im DAS-Pressespiegel: Die African Union Development Agency stellt ein Entwicklungsprogramm für Inselstaaten vor, Simbabwe treibt die heimische Lithiumverarbeitung voran, Olara A. Otunnu, Deutscher Afrika-Preisträger 2002, kandidiert für das Amt des UN-Generalsekretärs und Malawi nimmt seine erste netzgekoppelte Batteriespeicheranlage in Betrieb.

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Spanien entsendet Armee nach Ceuta nach massivem Migrantenansturm aus Marokko

Spanien hat beschlossen, Streitkräfte zur Verstärkung der Sicherheitskräfte in Ceuta einzusetzen, nachdem in den vergangenen Tagen zahlreiche Migranten von der marokkanischen Küste aus die spanische Exklave erreicht haben. Die örtlichen Behörden sprechen von überlasteten Aufnahmeeinrichtungen.

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