Nigeria: Ein Thron, 18 Anwärter

In Nigeria wurde von der Wahlkommission die endgültige Liste der Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 16. Januar 2027 veröffentlicht. Die Bewerbungen von 18 Kandidaten um das höchste Staatsamt wurden zugelassen, darunter die des amtierenden Präsidenten Bola Ahmed Tinubu sowie der beiden einflussreichen Oppositionspolitiker Atiku Abubakar und Peter Obi. Der frühere Staatschef Goodluck Jonathan, der auf eine Rückkehr an die Spitze des Landes gehofft hatte, wurde hingegen nicht zugelassen, da seine Kandidatur von einer abtrünnigen Fraktion seiner Partei, der Demokratischen Volkspartei (PDP), eingereicht worden war.

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Lesetipp/esut.de: Marokko modernisiert Streitkräfte mit israelischer Hilfe

Marokko plant nach Angaben israelischer Quellen die Beschaffung weiterer israelischer Rüstungsgüter, um die Modernisierung der Streitkräfte voran zu treiben. Bereits heute nutzt das nordafrikanische Land israelische Luftverteidigung, Raketenartillerie, Drohnen und Loitering Munition und baut die Zusammenarbeit zunehmend auch auf industrielle Kooperation und weltraumgestützte Aufklärung aus. Hinter der Annäherung steht nicht zuletzt die langjährige Rivalität Marokkos mit dem Nachbarland Algerien.

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AGYLE Live Week startet in Berlin mit 40 jungen GreenTech Leadern aus Afrika und Europa

©Deutschland – Land der Ideen / Bernd Brundert

Berlin, 14. September 2026. Wie können neue Technologien dabei helfen, Landwirtschaft klimaresilienter zu machen, Ressourcen zu schonen oder Mobilität nachhaltiger zu gestalten? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich 40 junge Führungskräfte und Unternehmer:innen aus Äthiopien, Deutschland, Ghana, Kenia, Marokko, Österreich, Ruanda, Senegal und Tunesien während der AGYLE Live Week 2026 vom 14. bis 18. September in Berlin.

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Niger: Geiseln Eva Gretzmacher und Claudia Abbt nach 1,5 Jahren Gefangenschaft freigelassen

Symbolbild, KI-generiert

Die Österreicherin Eva Gretzmacher und die Schweizerin Claudia Abbt, die 2025 unabhängig voneinander in Agadez entführt worden waren, sind freigelassen worden und inzwischen lt. einem nigrischen Infoportal in Bengasi im Osten Libyens eingetroffen.

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Lesetipp/Mallorca Magazin: Nach Invasion von Ceuta: Jetzt suchen Geheimdienste auf Mallorca nach Marokko-Spionen

Die Überwachungsmaßnahmen wurden wegen der Krise deutlich verstärkt Mallorca steht erneut im Fokus der Geheimdienste. Die Migrationskrise in Ceuta und die massive Ankunft von Booten aus Algerien auf den Balearen haben den spanischen Geheimdienst CNI, die Nationalpolizei und die Guardia Civil dazu veranlasst, ihre Überwachungsmaßnahmen auf der Insel zu verstärken.

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BRICS-Gipfel unterstützt Äthiopiens Kandidatur für die WTO

Der 18. BRICS-Gipfel hat die Bewerbung Äthiopiens um eine Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WTO) uneingeschränkt unterstützt. Diese Unterstützung wurde in der auf dem Gipfel verabschiedeten Erklärung von Neu-Delhi zum Ausdruck gebracht und unterstreicht Äthiopiens wachsendes Engagement in multilateralen Wirtschaftsfragen und in der globalen Regierungsführung.

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Kamerun: Eine Gemeinde seit zwölf Jahren ohne Strom

In Esse, einer kleinen Ortschaft rund 80 Kilometer von der Hauptstadt Yaoundé entfernt, haben die Einwohner seit zwölf Jahren wegen unbezahlter Rechnungen keinen Zugang mehr zum Stromnetz. 2018 hatte die Regierung eine Solaranlage errichtet, die das Stadtzentrum und die umliegenden Gebiete mit Energie versorgte. Heute ist die Anlage sich selbst überlassen und funktioniert nicht mehr. Die Situation sorgt für Streit. Einige Einwohner werfen sogar der seit 2020 amtierenden Gemeindeverwaltung vor, die Solaranlage nicht instand halten zu wollen, berichtet RFI.

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Digitale Milizen gegen Journalisten in Burkina Faso

Schikanen gegen Journalisten in der Allianz der Sahelstaaten (AES): In Burkina Faso und Mali nutzen Unterstützernetzwerke der Militärjuntas die sozialen Medien, um Journalisten als Feinde an den Pranger zu stellen. Im Mai 2026 untersuchte Reporter ohne Grenzen (RSF) eines dieser Netzwerke in Burkina Faso. Hinter Propagandavideos und Belästigungskampagnen stehen Praktiken, die für einige Journalisten schwerwiegende Folgen hatten: Sie wurden zwangsweise an die Front geschickt oder sogar inhaftiert, berichtet RFI.

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Anthropics KI Claude wurde für Einflussoperationen in mehreren afrikanischen Ländern eingesetzt

In einem Bericht über den missbräuchlichen Einsatz seines eigenen KI-Agenten, den das US-amerikanische Unternehmen jetzt veröffentlicht hat, legt Anthropic offen, dass Claude dazu genutzt wurde, Propagandakampagnen zu beschleunigen oder Plattformen zur Massenüberwachung in mehreren Ländern des afrikanischen Kontinents zu entwickeln, berichtet RFI.

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Marokko warnt Spanien vor politischer Instrumentalisierung der Migrationskrise

Mehr als einen Monat nachdem über 70.000 Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangt sind, sorgt die durch diese beispiellose Migrationskrise ausgelöste Erschütterung weiterhin für Unruhe in der spanischen Politik und Gesellschaft. In den Medien und in Äußerungen einiger Politiker, vor allem aus dem rechten Lager, wird Marokko beschuldigt, für diesen massenhaften Grenzübertritt verantwortlich zu sein, berichtet RFI.

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Spanien könnte Zehntausenden Sahrauis aus der Westsahara die Staatsangehörigkeit gewähren

Die spanischen Abgeordneten haben am 10. September 2026 für einen Gesetzentwurf gestimmt, der Zehntausenden Sahrauis aus der Westsahara die spanische Staatsangehörigkeit gewähren soll, die zu einer Zeit geboren wurden, als Spanien das Gebiet noch verwaltete. Heute steht die Region größtenteils unter marokkanischer Kontrolle. Die Abstimmung erfolgt zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt in den Beziehungen zwischen Rabat und Madrid, berichtet RFI.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37/2026: Systemcheck

Behördliche Untersuchung zum Rückzug von Uber in Nigeria eingeleitet Am Sonntag leitete die Bundeskommission für Wettbewerb und Verbraucherschutz (Federal Competition and Consumer Protection Commission, FCCPC) in Nigeria eine Untersuchung zum abrupten Rückzug des US-Unternehmens Uber aus dem nigerianischen Markt ein. Uber hatte zuvor am 2. September angekündigt, seinen Betrieb in Nigeria und Uganda mit sofortiger Wirkung einzustellen.

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Irans Kontrolle über das Rote Meer gefährdet u.a. europäischen Handel mit Afrika

Von Irak aus, wo starke mit Iran verbündete Kräfte operieren, ist die saudische Ost-west-Pipeline vergangene Nacht beschossen und stark beschädigt worden. Sie verbindet die Ölfelder im Osten Saudi-Arabiens mit dem Westen – also dem Ölhafen Yanbu am Roten Meer. So kann die gefährliche Route durch die Strasse von Hormuz umgangen werden.

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Kenianerin Wanjira Mathai und weitere Vorbilder für eine bessere Welt ausgezeichnet

Wanjira Mathai war zugeschaltet © Karl Kübel Stiftung / Thomas Neu

Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie zeichnete heute (11.9.) die kenianische Umwelt- und Sozialaktivistin Wanjira Mathai für ihr außergewöhnliches Engagement für Kinder und Familien in Verbindung mit ökologischer Verantwortung mit dem Karl Kübel Preis aus. Darüber hinaus verlieh sie den FAIRWANDLER-Preis an drei junge Start-ups, die mit ihren Ideen gesellschaftlichen Wandel voranbringen wollen.

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