Ebola in der DR Kongo: Aberglaube, Minengebiete und infizierte Pflegekräfte – die Herausforderungen des Gesundheitsministers

Ebola in der DR Kongo: Aberglaube, Minengebiete und infizierte Pflegekräfte – die Herausforderungen des Gesundheitsministers

Roger Kamba, Gesundheitsminister der Demokratischen Republik Kongo, hielt am Samstag, dem 16. Mai, in Kinshasa eine Pressekonferenz zur siebzehnten Ebola-Epidemie ab, die derzeit die Provinz Ituri betrifft. Die vorläufige Bilanz zum Zeitpunkt der Pressekonferenz belief sich auf 246 Verdachtsfälle und 80 wahrscheinliche Todesfälle. Der Minister betonte, dass seine Teams aktiv vor Ort nach Fällen suchen und nicht auf spontane Meldungen warten. Er erläuterte die Herkunft der Epidemie, die Herausforderungen bei der Bekämpfung und richtete einen direkten Appell an die Bevölkerung, berichtet RFI.

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Tod eines hochrangigen Verantwortlichen des Islamischen Staates in Nigeria: Welche Folgen hat das für die Terrorgruppe?

Tod eines hochrangigen Verantwortlichen des Islamischen Staates in Nigeria: Welche Folgen hat das für die Terrorgruppe?

Die Ankündigung von Donald Trump über den Tod von Abu-Bilal al-Minuki, der als einer der ranghöchsten Verantwortlichen der Organisation Islamischer Staat (IS) weltweit galt, stellt einen wichtigen operativen Erfolg für die amerikanischen und nigerianischen Streitkräfte dar. Doch eine Frage bleibt offen: Bedeutet die Ausschaltung dieses Dschihadistenführers einen tödlichen Schlag für die Organisation in Afrika, oder handelt es sich eher um einen symbolischen Sieg in einem inzwischen tief verwurzelten Krieg?

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Ebola in der DR Kongo und Uganda: Warum die WHO internationalen Alarm auslöst

Ebola in der DR Kongo und Uganda: Warum die WHO internationalen Alarm auslöst

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte am Sonntag, dem 17. Mai 2026, dass der Ausbruch von Ebola Bundibugyo in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ darstellt. Ohne bereits von einer Pandemie zu sprechen, markiert diese Entscheidung dennoch eine neue Eskalationsstufe. Der Ausbruch, der in Ituri im Osten des Kongo begann, sorgt inzwischen über die Landesgrenzen hinaus für Besorgnis – in einer Region, die durch Konflikte, Bevölkerungsverschiebungen und grenzüberschreitende Bewegungen ohnehin geschwächt ist.

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Transplantation für Salma: Marokkos König vertraut eine junge Marokkanerin französischem Krankenhaus an, das von algerischen Ärzten getragen wird

Transplantation für Salma: Marokkos König vertraut eine junge Marokkanerin französischem Krankenhaus an, das von algerischen Ärzten getragen wird
Symbolbild, KI-generiert

Da sie in Marokko keine Lungentransplantation erhalten konnte, wurde die junge Salma auf Anweisung von Mohammed VI. in das Cochin-Krankenhaus in Paris verlegt. Was als Akt königlicher Fürsorge dargestellt wird, offenbart vor allem die Grenzen des marokkanischen Gesundheitssystems – zu einem Zeitpunkt, an dem die Jugend des Königreichs „Krankenhäuser statt Stadien“ fordert. Zugleich zeigt sich ein politisches Paradox: In den französischen Kliniken, in denen sie behandelt wird, spielen Ärzte mit Ausbildung in Algerien eine zentrale Rolle unter den Medizinern mit Abschlüssen außerhalb der Europäischen Union.

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Lesetipp/cicero: Helfer verschleiern ihr Geschäftsmodell – Die Sprach-Maskerade der Entwicklungspolitik

Lesetipp/cicero: Helfer verschleiern ihr Geschäftsmodell - Die Sprach-Maskerade der Entwicklungspolitik

Seit Jahren kaschieren Entwicklungshelfer mit hochtrabenden Worten das Scheitern der gesamten westlichen Entwicklungspolitik. Das dient vor allem der Selbsterhaltung des Verteilungsapparats. Denn der lebt vom versickernden Geld. Von *Volker Seitz.

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Lesetipp/standard.at: Südafrika – Schwarzgeld-Affäre holt Ramaphosa ein: Skandal um ein Sofa voller Geldscheine

Lesetipp/standard.at: Südafrika - Schwarzgeld-Affäre holt Ramaphosa ein: Skandal um ein Sofa voller Geldscheine

Das südafrikanische Verfassungsgericht rollt eine Causa erneut auf, in der der Staatspräsident die Herkunft von Geld auf seiner Farm nicht schlüssig erklären konnte. Und auch jetzt spielt er auf Zeit.

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Ein Toter und ein erneuter Angriff auf ein Rettungsschiff

Ein Toter und ein erneuter Angriff auf ein Rettungsschiff
Credits: Marie Tihon / SOS MEDITERRANEE

Bei einem Rettungseinsatz im zentralen Mittelmeer hat die Besatzung der Ocean Viking heute einen verstorbenen Mann an Bord genommen. Überlebende berichten, er sei bereits in Libyen schwer misshandelt worden. Es ist der jüngste Fall in einer Reihe von Eskalationen, auf die Europa keine Antwort findet.

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Warum ziehen immer mehr Menschen afrikanischer Herkunft zurück nach Afrika?

Warum ziehen immer mehr Menschen afrikanischer Herkunft zurück nach Afrika?

Afroamerikaner, Karibikbewohner, schwarze Europäer: Immer mehr von ihnen lassen sich in Accra, Cotonou oder Dakar nieder. Diese Rückkehrbewegung nach Afrika, die lange Zeit marginal blieb, nimmt heute eine völlig neue Dimension an – getragen von neuen Gesetzen, gezielten Attraktivitätspolitiken und einer wachsenden Ernüchterung gegenüber westlichen Gesellschaften.

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Prozess gegen mutmaßlichen libyschen Folterchef in Den Haag: PRO ASYL fordert Ende des blutigen Deals mit Libyens sogenannter Küstenwache

Prozess gegen mutmaßlichen libyschen Folterchef in Den Haag: PRO ASYL fordert Ende des blutigen Deals mit Libyens sogenannter Küstenwache

Anlässlich der bevorstehenden Anhörung zur Anklagebestätigung gegen den Libyer Khaled Mohamed Ali El Hishri vor dem Internationalen Strafgerichtshof fordert PRO ASYL: Deutschland und Europa müssen angesichts ihrer Mitverantwortung für systematische Verbrechen gegen Geflüchtete in Libyen jede Unterstützung der sogenannten libyschen Küstenwache stoppen!

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Caspar Nii Armah (D/Ghana): „THE JOURNEY“ – Eine Reise der Materie und des Geistes

Caspar Nii Armah (D/Ghana): „THE JOURNEY“ – Eine Reise der Materie und des Geistes
Fotograf: Janto Koité, Rechte: Caspar Nii Armah

Ausstellung im ARTLOFT.Hamburg: Mit der Ausstellung „The Journey“ im ARTLOFT.Hamburg präsentiert der in Berlin geborene Künstler mit ghanaischen Wurzeln Caspar Nii Armah einen ebenso radikalen wie poetischen künstlerischen Prozess, in dem Zerstörung und Neuschöpfung untrennbar miteinander verbunden sind. Im Zentrum der Ausstellung steht die Idee von Transformation: Ein Werk entsteht, wird aufgelöst und in neuer Form wiedergeboren.

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DAS Podcast, Afrikapolitik. Analysen. Aspekte – Folge 2: Die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit

DAS Podcast, Afrikapolitik. Analysen. Aspekte - Folge 2: Die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit

In diesem Podcast sprechen wir mit Expertinnen und Experten über politische, gesellschaftliche und kulturelle Debatten auf dem afrikanischen Kontinent sowie über die deutsch-afrikanischen Beziehungen. Je nach Thema und Gast erscheint der Podcast auf Deutsch, Englisch oder Französisch.

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Libysche Milizen beschießen Rettungsschiff der Justice Fleet, drohen Besatzung und Überlebende nach Libyen zu entführen

Libysche Milizen beschießen Rettungsschiff der Justice Fleet, drohen Besatzung und Überlebende nach Libyen zu entführen
Gerettete Personen werden an Bord gebracht. ©Leo Spartacus / Sea-Watch

Am Montag feuerte ein Patrouillenboot der sogenannten libyschen Küstenwache mit scharfer Munition auf das Rettungsschiff Sea-Watch 5 und drohte, das Schiff zu beschlagnahmen und die 30 Besatzungsmitglieder sowie die 90 geretteten Menschen an Bord zu entführen und nach Libyen zu bringen. Dieser Angriff folgt laut der Allianz „Justice Fleet“ einem bedrohlichen Muster eskalierender Gewalt gegen humanitäre Helfer und Schutzsuchende auf See durch die von der EU unterstützten libyschen Akteure.

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Marokkos König Mohammed VI: starke Geste gegenüber einer jungen Frau, die auf eine Lungentransplantation wartet

Marokkos König Mohammed VI: starke Geste gegenüber einer jungen Frau, die auf eine Lungentransplantation wartet
Symbolbild, KI-generiert

König Mohammed VI hat die vollständige medizinische Versorgung einer jungen marokkanischen Frau angeordnet, die dringend eine Lungentransplantation benötigt. Nachdem in den sozialen Netzwerken ein Hilferuf verbreitet worden war, wurde die Patientin in das Militärkrankenhaus von Rabat verlegt, um sich auf eine im Ausland geplante Operation vorzubereiten. Diese königliche Intervention erfolgte zu einem Zeitpunkt, als in den vergangenen Tagen falsche Informationen über ihren angeblichen Tod kursierten.

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