Menschenrechtspreis für Nigerianer Philip Obaji: Ein investigativer Journalist trotzt Mördern und Vergewaltigern

Menschenrechtspreis für Nigerianer Philip Obaji: Ein investigativer Journalist trotzt Mördern und Vergewaltigern
Philip Obaji wird am 24. April mit dem Theodor-Haecker-Preis 2026 der Stadt Esslingen am Neckar ausgezeichnet. © Philip Obaji

Er arbeitet seit vielen Jahren dort, wo Gewalt Leben zerstört, wo sie systematisch verschleiert wird – und wo sie ihn auch selbst heimsucht. Philip Obaji Jr., ein Reporter aus Nigeria und ehemaliger Stipendiat bei Reporter ohne Grenzen (RSF), erhält am 24. April den Theodor-Haecker-Preis 2026 der Stadt Esslingen am Neckar, einen internationalen Menschenrechtspreis für politischen Mut.

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Frau des in Niger entführten US-Piloten: „Du fehlst uns, und wir beten für deine sichere Rückkehr“

Frau des in Niger entführten US-Piloten: „Du fehlst uns, und wir beten für deine sichere Rückkehr“
Symbolbild

Der amerikanische Pilot Kevin Rideout, der im Oktober 2025 im Zentrum von Niamey entführt wurde, bleibt weiterhin verschwunden. Seine Frau Krista Rideout sandte ihm eine Unterstützungsbotschaft, berichtet RFI.

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Marokko: Hinter großen Ereignissen eine nicht zu rechtfertigende Tierpolitik

Marokko: Hinter großen Ereignissen eine nicht zu rechtfertigende Tierpolitik

Die im Netz veröffentlichten Bilder eines Massakers an 6 Wolfswelpen durch Nomaden in der Provinz Errachiadia hätten einen landesweiten Aufschrei auslösen müssen. Stattdessen riefen sie bei den marokkanischen Behörden nur eine laue, beinahe bürokratische Reaktion hervor. Routineanhörungen, zu erwartende Rechtfertigungen – und dann Schweigen. Dieses Verstummen angesichts eines derart grausamen Aktes sagt viel darüber aus, wie die Tierfrage behandelt wird: als nebensächliches, ja vernachlässigbares Problem.

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Neu im Kino: Zwischen uns das Meer (Marokko) und Cotton Queen (Sudan)

Neu im Kino: Zwischen uns das Meer (Marokko) und Cotton Queen (Sudan)

Zwischen uns das Meer: Anfang der 1990er Jahre kommt der 27-jährige Nour als illegaler Flüchtling von Marokko nach Marseille. Mit Gelegenheitsjobs und der Hilfe seiner Freunde gelingt es ihm, sich hier ein neues Leben aufzubauen. Dennoch bleibt das permanente Gefühl der Unsicherheit.

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Lesetipp/SPIEGEL: Reise gestrichen – Afrikanische Länder verweigern Taiwans Präsidenten den Überflug – China lobt sie

Lesetipp/SPIEGEL: Reise gestrichen - Afrikanische Länder verweigern Taiwans Präsidenten den Überflug – China lobt sie

Der taiwanische Präsident William Lai musste eine Reise nach Eswatini streichen, nachdem mehrere afrikanische Länder ihm den Überflug verweigert hatten – laut Taipeh »auf Druck Chinas«.

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Lesetipp/SPIEGEL: Umstrittenes Vorhaben – US-Regierung will offenbar afghanische Ortskräfte nach Afrika umsiedeln

Lesetipp/SPIEGEL: Umstrittenes Vorhaben - US-Regierung will offenbar afghanische Ortskräfte nach Afrika umsiedeln

Demokratische Republik Kongo statt Katar: Laut einem Aktivisten wollen die USA ehemaligen afghanischen Ortskräften eine Umsiedlung in das kriegsgeplagte Land anbieten. Ein Senator nennt den Plan »wahnsinnig«.

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Mali: Russland gibt bekannt, einen Russen und einen Ukrainer aus der Gefangenschaft einer Dschihadistengruppe befreit zu haben

Mali: Russland gibt bekannt, einen Russen und einen Ukrainer aus der Gefangenschaft einer Dschihadistengruppe befreit zu haben
Symbolbild

Russland hat am Dienstag, dem 21. April, bekannt gegeben, bei einer Spezialoperation in Mali zwei Gefangene befreit zu haben. Es handelt sich laut Angaben um einen Russen und einen Ukrainer, die seit ihrer Entführung im benachbarten Niger im Jahr 2024 von Dschihadisten festgehalten wurden, berichtet RFI.

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Projekt zum Biodiversitätsschutz in Tansania: AbTF zieht positive Zwischenbilanz zum Tag der Erde

Projekt zum Biodiversitätsschutz in Tansania: AbTF zieht positive Zwischenbilanz zum Tag der Erde
Savannen-Wächter*innen; Credit_Ngoteya Wild

• Schutz von 100.000 Hektar Savanne durch gemeinschaftsorientierten Naturschutz.
• Erhalt der Biodiversität und Weidelandqualität im tansanischen Engaruka-Tal wird von Dorfgemeinschaften vor Ort aktiv unterstützt und vorangetrieben.
• Verbindung von indigenem Wissen und innovativer Technik erweist sich als richtungsweisend.
• Die Hirt*innen der Maasai nutzen dazu mobile Echtzeit-Monitoringtools. Die Datenbasis bilden Beobachtungen der Monitoring-Beauftragten aus den Dorfgemeinschaften.

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Lesetipp/euractiv: Empörung: Chinesisches Staatsunternehmen steht kurz vor der Zuteilung eines 320 Millionen Euro EU-Projekts in Afrika

Lesetipp/euractiv: Empörung: Chinesisches Staatsunternehmen steht kurz vor der Zuteilung eines 320 Millionen Euro EU-Projekts in Afrika
Symbolbild

In Brüssel wächst die Verärgerung, da viele kritisieren, dass EU-Gelder, die eigentlich zur Förderung der Entwicklung in Afrika bestimmt sind, letztendlich subventionierten chinesischen Staatsunternehmen zugutekommen könnten. Einem großen europäischen Unternehmen droht laut einem Euractiv vorliegenden internen Dokument der Verlust eines von der EU mit 320 Millionen Euro finanzierten Auftrags im Senegal an einen staatlichen, stark subventionierten chinesischen Konkurrenten.

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CAN 2025, Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (TAS): Pokal an Senegal, Titel an Marokko

CAN 2025, Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (TAS): Pokal an Senegal, Titel an Marokko

Der Streit zwischen Senegal und Marokko rund um den Afrika-Cup (Coupe d’Afrique des Nations) verstrickt sich in einen Rechtskonflikt mit bislang beispiellosen Auswirkungen. Da vor dem Tribunal arbitral du sport (TAS) kein beschleunigtes Verfahren durchgeführt wird, könnte die Klärung dieses heiklen Falls mehrere Monate dauern. Damit bleibt die Unsicherheit über den wahren Champion bestehen.

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DR Kongo: Erste Gruppe von aus den USA abgeschobenen Migranten eingetroffen

DR Kongo: Erste Gruppe von aus den USA abgeschobenen Migranten eingetroffen
Symbolbild

Eine erste Gruppe von Migranten aus den Vereinigten Staaten ist in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) angekommen. Ihre Ankunft war erwartet worden, nachdem die kongolesischen Behörden am 5. April ein Abkommen mit der US-Regierung angekündigt hatten. Diese erste Gruppe landete in der Nacht in Kinshasa, berichtet RFI.

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Südafrika: Ramaphosas Wahl für den US-Botschafter löst neue politische Spannungen angesichts der Apartheid-Vergangenheit aus

Südafrika: Ramaphosas Wahl für den US-Botschafter löst neue politische Spannungen angesichts der Apartheid-Vergangenheit aus
Symbolbild

Die diplomatische Landschaft Südafrikas ist in eine Kontroverse geraten, nachdem Präsident Cyril Ramaphosa Berichten zufolge Roelf Meyer zum Botschafter in den Vereinigten Staaten ernannt hat. Meyers Ernennung hat heftige politische Gegenreaktionen ausgelöst und die Debatte über das Erbe der Apartheid erneut entfacht.

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