Gemeinnützige Arbeit droht: Burkina Faso verschärft Vorgehen gegen unbezahlte Wasserrechnungen

Gemeinnützige Arbeit droht: Burkina Faso verschärft Vorgehen gegen unbezahlte Wasserrechnungen

In Burkina Faso drohen Verbrauchern mit unbezahlten Wasserrechnungen künftig Sanktionen in Form von gemeinnütziger Arbeit. Wer seine offenen Rechnungen nicht innerhalb von sieben Tagen begleicht, kann von den Behörden zu Arbeiten im öffentlichen Interesse herangezogen werden.

Gemeinnützige Arbeit droht: Burkina Faso verschärft Vorgehen gegen unbezahlte Wasserrechnungen weiterlesen

Audiotipp WDR: Marokko auf der Berlinale

Audiotipp WDR: Marokko auf der Berlinale
© Lia Darjes/EFM

Als erstes afrikanisches Land steht Marokko dieses Jahr im Fokus des European Film Market, der vom 12. bis 18. Februar 2026 als zentraler Bestandteil der 76. Berlinale stattfindet und kann so in diesem Kontext die heimische Filmindustrie pushen. Mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Rabat kommt eine rund 50-köpfige Delegation von Filmschaffenden aus dem Königreich nach Berlin.

Audiotipp WDR: Marokko auf der Berlinale weiterlesen

Gemeinsamer Appell an das Europäische Parlament: Tunesien ist kein sicherer Ort

Gemeinsamer Appell an das Europäische Parlament: Tunesien ist kein sicherer Ort
Aus Tunesien fliehen Menschen oft in dünnen Metallbooten, die sehr schnell sinken. Foto: Raphael Schumacher / SOS Humanity

Berlin, 10. Februar 2026. In ihrer heute veröffentlichen Erklärung fordern 39 Such- und Rettungsorganisationen sowie Menschenrechtsorganisationen die Mitglieder des Europäischen Parlaments nachdrücklich auf, die vorgeschlagene EU-weite Liste sogenannter sicherer Herkunftsländer abzulehnen. Der Apell der NGOs, der sich speziell auf Tunesien fokussiert, hängt mit der heutigen Abstimmung im Europäischen Parlament zusammen.

Gemeinsamer Appell an das Europäische Parlament: Tunesien ist kein sicherer Ort weiterlesen

Westsahara: Was man aus dem von den USA organisierten Treffen in Madrid zurückbehalten sollte

Westsahara: Was man aus dem von den USA organisierten Treffen in Madrid zurückbehalten sollte

Washington ist es gelungen, am Sonntag, den 8., und Montag, den 9. Februar, in Madrid alle Protagonisten des Konflikts um die Westsahara an einen Tisch zu bringen. Zwar wurde im Anschluss an die Gespräche kein Kommuniqué veröffentlicht, dennoch scheint das Treffen einige Fortschritte ermöglicht zu haben, meint RFI.

Westsahara: Was man aus dem von den USA organisierten Treffen in Madrid zurückbehalten sollte weiterlesen

*Yewande Banire: Vom Wartezimmer zum Wohnzimmer – wie Telemedizin die Gesundheitsversorgung in Afrika verändern kann

*Yewande Banire: Vom Wartezimmer zum Wohnzimmer – wie Telemedizin die Gesundheitsversorgung in Afrika verändern kann

Für viele Patientinnen und Patienten in Afrika beginnt Gesundheitsversorgung mit Warten. Warten auf Platz, Warten auf Aufmerksamkeit und Warten innerhalb von Systemen, die bereits überlastet sind, noch bevor der Patient überhaupt ankommt. Diese Verzögerungen haben selten mit mangelndem medizinischem Wissen zu tun. Vielmehr spiegeln sie Gesundheitsstrukturen wider, die sich nicht schnell genug weiterentwickelt haben, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

*Yewande Banire: Vom Wartezimmer zum Wohnzimmer – wie Telemedizin die Gesundheitsversorgung in Afrika verändern kann weiterlesen

Senegal: Polizei zerschlägt pädopornografisches Netzwerk

Senegal: Polizei zerschlägt pädopornografisches Netzwerk

Die senegalesische Polizei hat in Zusammenarbeit mit der französischen Justiz ein pädopornografisches Netzwerk zwischen Dakar und Kaolack aufgedeckt. Vierzehn Männer wurden festgenommen und am Freitag der Staatsanwaltschaft in Dakar vorgeführt. Die Ermittlungen, die sich über mehrere Monate erstreckten, betreffen schwere Straftaten gegen Minderjährige, darunter auch die vorsätzliche Übertragung des HI-Virus. Die Untersuchungen dauern an, berichtet RFI.

Senegal: Polizei zerschlägt pädopornografisches Netzwerk weiterlesen

Epstein wollte in einer der „kaputtesten“ Volkswirtschaften Afrikas ein Finanzsystem aufbauen

Epstein wollte in einer der „kaputtesten“ Volkswirtschaften Afrikas ein Finanzsystem aufbauen

Der amerikanische Finanzier Jeffrey Epstein, der später als zentrale Figur eines internationalen Netzwerks für Menschenhandel und sexuellen Missbrauch entlarvt wurde, plante offenbar den Aufbau eines neuen Finanzsystems in Simbabwe. Das geht aus kürzlich veröffentlichten Dokumenten des US-Justizministeriums hervor.

Epstein wollte in einer der „kaputtesten“ Volkswirtschaften Afrikas ein Finanzsystem aufbauen weiterlesen

Nigeria: Makoko – Eine schwimmende Gemeinde kämpft um ihre Zukunft

Nigeria: Makoko - Eine schwimmende Gemeinde kämpft um ihre Zukunft
Symbolbild

Von Gastautorin *Fatimoh Danjuma Bintu
Makoko wird oft als das „Venedig Afrikas“ bezeichnet. Seit Generationen bauen die Menschen dort ihre Häuser auf Stelzen über dem Wasser der Lagune von Lagos. Viele der Bewohner verdienen ihren Lebensunterhalt als Fischer, die frisch gefangenen Fisch an die lokalen Märkte liefern. Doch sie sollen vertrieben werden. Auffällig ist das Schweigen der sonst so lauten Menschenrechtsaktivisten in westlichen Staaten, die sonst so gerne im Rampenlicht stehen.

Nigeria: Makoko – Eine schwimmende Gemeinde kämpft um ihre Zukunft weiterlesen

Lesetipp/it boltwise: Betrügerische Jobangebote in Kenia – Wahlkommission warnt vor Identitätsdiebstahl

Lesetipp/it boltwise: Betrügerische Jobangebote in Kenia - Wahlkommission warnt vor Identitätsdiebstahl

In Kenia warnt die Wahlkommission vor einer neuen Betrugswelle, die sich gezielt gegen Jobsuchende richtet. Kriminelle nutzen gefälschte Stellenangebote für Wahlhelfer, um an Geld und sensible Daten zu gelangen. Die Täter profitieren von der aktuellen Führungslücke in der Wahlbehörde.

Lesetipp/it boltwise: Betrügerische Jobangebote in Kenia – Wahlkommission warnt vor Identitätsdiebstahl weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6/2026: Der Teufel steckt im Detail

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6/2026: Der Teufel steckt im Detail

Diese Woche im DAS-Pressespiegel: Die USA bestätigen Truppenpräsenz in Nigeria, Tschad und Frankreich beleben ihre Beziehungen wieder, in Berlin ist eine von dem zivilgesellschaftlichen Verein Afrika-Forum e. V. initiierte Gedenktafel zur Erinnerung an die Berliner Konferenz 1884/85 entwendet worden, und Fela Kuti, Pionier des Afrobeat, erhält den Grammy Lifetime Achievement Award.

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6/2026: Der Teufel steckt im Detail weiterlesen

Präsident Kagame reagiert auf die Drohungen internationaler Sanktionen gegen Ruanda

Präsident Kagame reagiert auf die Drohungen internationaler Sanktionen gegen Ruanda
Foto: ia

Ruanda hat am Donnerstag, dem 5. Februar, seinen Nationalen Dialog eröffnet, ein Forum, das alle zwei Jahre stattfindet. Zur Eröffnung der Veranstaltung ging Präsident Paul Kagame in seiner Ansprache an die Nation ausführlich auf den regionalen Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo ein.

Präsident Kagame reagiert auf die Drohungen internationaler Sanktionen gegen Ruanda weiterlesen