Mercy Ships ist zurück in Ghana

Das weltweit größte private Hospitalschiff Global Mercy liegt seit dieser Woche im Hafen von Tema und steht für kostenlose chirurgische Versorgung bereit. Die Global Mercy ist nach ihrem letzten Einsatz in Sierra Leone und der planmäßigen jährlichen Wartungsphase auf den Kanaren in dieser Woche im Hafen von Tema eingelaufen. Damit beginnt ein zehnmonatiger Einsatz in Zusammenarbeit mit der ghanaischen Regierung, bei dem das weltweit größte private Hospitalschiff eingesetzt wird, um spendenfinanzierte chirurgische Behandlungen an Bord zu ermöglichen.

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Liberia: neues afrikanisches Aufnahmeland für aus den USA abgeschobene Ausländer

Liberia wird in den kommenden zwölf Monaten bis zu 1.200 Personen aufnehmen, die aus den USA abgeschoben werden. Nach Angaben der New York Times handelt es sich um eines der umfangreichsten Abkommen, das die US-Regierung zur Abschiebung von Migranten geschlossen hat, die nicht in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden können. Die ersten Ankömmlinge, eine Gruppe von 20 Personen, werden bereits an diesem Donnerstag, dem 20. August, in Monrovia erwartet.

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Togo: Wiederaufforstung – Mehr als 100 Organisationen von der FAO unterstützt

Zwischen 2019 und 2026 hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mehr als 4,65 Millionen US-Dollar in das Programm „Forest and Farm Facility“ (FFF) investiert. Diese finanzielle Unterstützung ermöglichte es, mehr als 100 Organisationen von Forst- und Landwirtschaftsproduzenten im ganzen Land direkt zu fördern.

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Südafrika gibt Namibia mehr als 80 sterbliche Überreste aus der Apartheid- und Kolonialzeit zurück

Südafrika hat Namibia die sterblichen Überreste von mehr als 80 Menschen zurückgegeben, die während der Apartheid und der Kolonialzeit ums Leben gekommen waren. Am Mittwoch, dem 19. August 2026, fand in Kapstadt eine Zeremonie statt, bevor die sterblichen Überreste in ihre Heimat zurückgebracht wurden. Die Rückführung erfolgte auf Wunsch Namibias. Die Regierung in Windhoek setzt sich seit vielen Jahren weltweit für derartige Rückgaben ein. Zugleich ist die Aktion Teil des kürzlich von Südafrika eingeleiteten Programms für wiedergutmachende Gerechtigkeit, berichtet RFI.

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Mali: Human Rights Watch wirft Africa Corps Tötung von neun Zivilisten vor

Human Rights Watch (HRW) wirft russischen Kämpfern des Africa Corps vor, am 10. Juli in Bombori in der Region Mopti im Zentrum Malis neun Zivilisten getötet zu haben, darunter vier Minderjährige. In einem am Donnerstag, dem 20. August 2026, veröffentlichten Bericht dokumentiert die Menschenrechtsorganisation zudem Misshandlungen, Plünderungen und das Niederbrennen von Häusern während des gemeinsam mit malischen Soldaten durchgeführten Einsatzes, berichtet RFI.

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Schwarze Kinder verlieren nach rassistischen Drohungen ihren Safe Space – Solidarität mit Each One Teach One

In Berlin sorgte ein geplanter Schwimmnachmittag im temporären „Volksbad“ vor der Volksbühne für Streit. Das Becken sollte am 14. August für mehrere Stunden exklusiv Schwarzen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen. Organisiert wurde die Aktion vom Verein Each One Teach One (EOTO), der damit einen geschützten Raum für von Rassismus betroffene junge Menschen schaffen wollte. Kritiker warfen den Veranstaltern vor, damit Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe auszuschließen. Nach heftigen Reaktionen und rassistischen Drohungen wurde die Veranstaltung schließlich aus Sicherheitsgründen abgesagt. Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, Ex-Mitglied des Europäischen Parlaments und Co-Vorsitzende a.D. der ARDI-Intergroup (Anti -Racism and Diversity Intergroup), erklärt dazu:

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Lesetipp/taz: Afrikanische Rekruten in Russland – 62 Männer aus Ghana im Krieg gegen die Ukraine getötet

Bildquelle: Außenministerium Ghana auf X

Ghanas Außenminister verlangt in Moskau ein Ende der russischen Praxis, Afrikaner zum Krieg in der Ukraine zu rekrutieren. Es gibt Tausende Betroffene. Über 62 Ghanaer sind im Einsatz für die russische Armee in der Ukraine gestorben und 15 weitere Ghanaer, die nach Russland gereist sind, werden bis heute vermisst.

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Angélique Kidjo, erste afrikanische Künstlerin auf dem Hollywood Walk of Fame

Für die afrikanische Musik wurde ein neues Kapitel geschrieben. Am gestrigen Dienstag erhielt die beninische Sängerin Angélique Kidjo einen Stern auf dem berühmten Hollywood Walk of Fame in Los Angeles. Mit dieser prestigeträchtigen Auszeichnung ist sie die erste afrikanische Künstlerin, deren Name auf dieser legendären Flaniermeile verewigt wurde.

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Wo sind die 265 Millionen Dollar aus den Handelsgeschäften zwischen Marokko und Israel geblieben?

Die offiziellen Handelszahlen zwischen Marokko und Israel weisen für das Jahr 2025 eine erhebliche Diskrepanz auf. Während Rabat Importe aus Israel im Wert von fast 381 Millionen US-Dollar verbucht, weisen die israelischen Statistiken lediglich Exporte von rund 116 Millionen US-Dollar aus. Diese Differenz von 265 Millionen US-Dollar lässt für sich genommen noch nicht auf Unregelmäßigkeiten schließen. Sie wirft jedoch Fragen hinsichtlich der Transparenz auf – zumal der größte Teil der von Marokko angegebenen Summe in einer nur sehr wenig detaillierten Warenkategorie zusammengefasst ist.

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Deutscher Afrika-Preis 2026 geht an Wawira Njiru (Kenia)

Der Deutsche Afrika-Preis 2026 geht an die kenianische Ernährungsexpertin und Sozialunternehmerin Wawira Njiru. Die Deutsche Afrika Stiftung würdigt damit ihren wegweisenden Ansatz, Schulernährung als Teil wirtschaftlichen Handelns neu zu denken. Mit Food4Education (F4E), dem von ihr 2012 gegründeten gemeinnützigen Sozialunternehmen, arbeitet die 35-Jährige mit Familien, Schulen, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie Regierungen daran, skalierbare, landesweite Systeme aufzubauen, die Schulernährung mit lokaler Lebensmittelproduktion, Beschäftigung und wirtschaftlicher Entwicklung verbinden.

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Lesetipp/tagesschau.de: Migrationsabwehr im Mittelmeer – Wie sich die EU von einem Milizenführer erpressen lässt

Die EU plant eine engere Zusammenarbeit mit Ostlibyen, um die Fluchtroute nach Kreta zu schließen. Das zeigen vertrauliche Unterlagen, die Report Mainz und dem Spiegel vorliegen. Experten warnen: Wieder liefere sich Europa einem Autokraten aus.

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Ocean Viking rettet 55 Menschen aus Seenot, darunter 9 Kinder und 8 Frauen

Credit: Javier Alvarez / SOS MEDITERRANEE

Die Besatzung der Ocean Viking hat heute, 17.08.2026, morgens 55 Menschen aus einem überfüllten Schlauchboot in Seenot in der maltesischen Such- und Rettungsregion, nahe der Grenze zur libyschen Region, gerettet. Unter den Überlebenden befinden sich 8 Frauen und 9 Kinder, davon 4 unbegleitete Minderjährige. Die Überlebenden stammen überwiegend aus dem Sudan und dem Südsudan. Länder, die seit Jahren von bewaffneten Konflikten erschüttert werden.

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Audiotipp/SWR: Bienen gegen die Elefantenplage: Wie Südafrika versucht, den Mensch-Tier-Konflikt zu entschärfen

Elefanten sind in Südafrika streng geschützt und eine Touristenattraktion, können aber zu einer echten Gefahr werden. Vor allem im Umfeld des Krüger-Nationalparks kommt es oft zu Konflikten. Mit verschiedenen Strategien wird hier versucht, Elefanten von Dörfern und Äckern fernzuhalten.

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Lesetipp/vietnam.vn/de: Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormuz erhöhen den Treibstoffdruck auf Afrika

Die komplexen Entwicklungen in Hormuz erhöhen den Druck auf die Energiesicherheit Afrikas zusätzlich, da viele Volkswirtschaften des Kontinents weiterhin stark von importierten Brennstoffen abhängig sind.

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