Spanien entsendet Armee nach Ceuta nach massivem Migrantenansturm aus Marokko

Spanien hat beschlossen, Streitkräfte zur Verstärkung der Sicherheitskräfte in Ceuta einzusetzen, nachdem in den vergangenen Tagen zahlreiche Migranten von der marokkanischen Küste aus die spanische Exklave erreicht haben. Die örtlichen Behörden sprechen von überlasteten Aufnahmeeinrichtungen.

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HBS: Drei Geschichten aus Nordafrika – Wasser, Würde, Willenskraft

Wasser ist knapp. Verstärkt durch Klimawandel, politisches Versagen und steigende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Exportgütern spüren die Menschen die Wasserknappheit in den Ländern Nordafrikas im Alltag immer mehr. Was es heißt mit zu wenig Wasser zu leben und trotzdem die Hoffnung nicht aufzugeben, zeigen drei Beiträge der Heinrich-Böll-Stiftung:

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Lesetipp/srf.ch: Spanische Exklave – Hunderte Migranten schwimmen von Marokko nach Ceuta

Symbolbild, KI-generiert

Um den Grenzzaun zu umgehen, schwimmen Migranten übers Mittelmeer. Die spanische Exklave ist überfordert. Ceuta ist eine spanische Exklave in Nordafrika. Direkt am Mittelmeer, umgeben von Marokko und abgeriegelt mit einem meterhohen Gitterzaun. Viele Migrantinnen und Migranten versuchen, diesen Zaun zu überwinden, um so in die EU zu kommen – ohne die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer.

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Lesetipp/E+Z: Warum militärische Lösungen in der Sahelzone immer wieder scheitern

Symbolbild, KI-generiert

Ein dauerhafter Frieden in der Sahelzone hängt weniger von ausländischen Militärpartnern ab als davon, dass die Missstände der Tuareg, klimatische Belastungen und Regierungsversagen angegangen werden. Bewaffnete Gruppen nutzen diese Umstände weiterhin aus, insbesondere dort, wo es den Staaten an Legitimität und öffentlichem Vertrauen mangelt.

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AFRIKA-Tagespressespiegel vom 30.Juli 2026

DR Kongo: Opposition warnt vor Gefährdung der verfassungsmäßigen Ordnung Die Oppositionskoalition C64 verschärft in der Demokratischen Republik Kongo ihren Ton. In einer öffentlichen Erklärung in Kinshasa kritisierte Dieudonné Bolengetenge, Generalsekretär der Partei Ensemble pour la République von Moïse Katumbi, die Entscheidung des Verfassungsgerichts zum Gesetz über die Organisation von Referenden scharf.

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Auch Ghana fordert nun nach fremdenfeindlichen Ausschreitungen Entschädigung von Südafrika

Nach Nigeria verlangt nun auch Ghana von Südafrika Entschädigungen für Schäden, die ghanaischen Staatsangehörigen bei den jüngsten fremdenfeindlichen Ausschreitungen entstanden sind. Die Regierung in Accra hat damit begonnen, zerstörte oder verlorene Geschäfte, Investitionen und andere Vermögenswerte zu erfassen, um rechtliche und diplomatische Schritte zur Durchsetzung von Entschädigungsansprüchen vorzubereiten.

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EU startet weitere Mission in Afrika gegen Russlands 100-Milliarden-Dollar-Schattenflotte unter afrikanischen Flaggen

Als Reaktion auf Russlands sogenannte Schattenflotte, die unter afrikanischen Flaggen operiert, haben zwei Marineeinsätze der Europäischen Union (EU) ihre Aktivitäten in afrikanischen Gewässern ausgeweitet. Die EU-Seestreitkräfte übernehmen dabei die Aufgabe, nachrichtendienstliche Informationen über Russlands Schattenflotten-Operationen zu sammeln.

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Die USA haben einen weiteren afrikanischen Verbündeten in ihrem Feldzug gegen den Internationalen Strafgerichtshof

Quelle: X

Der Tschad ist das jüngste afrikanische Land, das sich vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) distanziert. Dieser Schritt wird von den Vereinigten Staaten begrüßt, die ihre Kampagne gegen das weltweit wichtigste Gericht zur Verfolgung von Kriegsverbrechen weiter verstärken.

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UNO: Nun zwei afrikanische Kandidaten für die Nachfolge von Guterres

Nach dem ehemaligen senegalesischen Präsidenten Macky Sall hat auch Uganda offiziell die Kandidatur seines Diplomaten Olara Otunnu für die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres eingereicht. Beide gehören nun zu den Bewerbern um die Führung der Vereinten Nationen. Der künftige Generalsekretär wird im Rahmen eines Auswahlverfahrens bestimmt, das vom Sicherheitsrat geleitet wird.

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Netflix-Film über die Seenotrettung: „23 000“ Leben – basierend auf der Realität

Foto: Netflix

2015 kauft eine Gruppe junger Menschen ein Schiff, um dem Sterbenlassen auf dem Mittelmeer etwas entgegenzusetzen. Weil sie nicht mehr zusehen wollen, wie das bewusste politische Versagen Europas dazu führt, dass immer mehr Menschen auf der Suche nach Sicherheit ertrinken. In dieser Zeit entstehen Sea-Watch, Jugend Rettet und weitere Organisationen, angetrieben von einer gemeinsamen Überzeugung: Hilfe darf niemals davon abhängen, wo ein Mensch geboren ist oder welchen Pass er besitzt.

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AFRIKA-Tagespressespiegel vom 27.07.2026

Ugander Olara Otunnu kandidiert für die Nachfolge an der Spitze der UNO Das Rennen um die Nachfolge von António Guterres als Generalsekretär der Vereinten Nationen nimmt eine neue Wendung: Mit dem Ugander Olara Otunnu, einem ehemaligen Stellvertretenden Generalsekretär der UNO, gibt es einen weiteren offiziellen Kandidaten. Gleichzeitig stellte der Senegalese Macky Sall in New York seine Vision einer „reformierten und effizienteren“ UNO vor.

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Mali: Warum ein möglicher US-Angriff auf die JNIM Moskau in Verlegenheit bringen würde

In der weiterhin instabilen Sahelregion gewinnt die Möglichkeit eines amerikanischen Militäreinsatzes in Mali zunehmend an Bedeutung. Hintergrund sind verstärkte Luftaufklärung, die anhaltende Bedrohung durch dschihadistische Gruppen und die strategische Neuausrichtung der US-Politik in der Region.

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