Afrikanische Exporteure erhalten wieder zollfreien Zugang zum US-Markt durch AGOA-Verlängerung

Afrikanische Exporteure erhalten wieder zollfreien Zugang zum US-Markt, nachdem Washington das Rahmenwerk des African Growth and Opportunity Act (AGOA) offiziell durch eine neue präsidentielle Proklamation verlängert hat. Damit wurde ein wichtiger Handelsweg für Dutzende afrikanischer Volkswirtschaften wiederhergestellt.

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Marokko–Algerien: Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen – Washington im Maghreb-Dossier aktiv

Die Vereinigten Staaten haben in den vergangenen Monaten ihre diplomatischen Initiativen gegenüber Marokko und Algerien verstärkt, um eine Deeskalation zwischen den beiden Ländern zu fördern. Ein Bericht des amerikanischen Forschungszentrums Stimson Center beschreibt die Beteiligung Washingtons an diesem Dossier.

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Zentralafrikanische Republik: Verbreitung gefälschter Dokumente nimmt extrem zu

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In der Zentralafrikanischen Republik nimmt die Fälschung von Verwaltungsdokumenten ein besorgniserregendes Ausmaß an. Geburtsurkunden, Diplome, Bescheinigungen oder auch Ausweisdokumente – solche Fälschungen kursieren zunehmend in bestimmten Vierteln von Bangui sowie in mehreren Provinzstädten. Dabei stuft das zentralafrikanische Gesetz diese Praxis als „Urkundenfälschung und Gebrauch gefälschter Dokumente“ ein – ein Delikt, das strafrechtlich verfolgt und mit Sanktionen geahndet werden kann. Trotz der Risiken wenden sich viele arbeitslose oder in prekären Verhältnissen lebende Jugendliche dieser Tätigkeit zu, die für manche zu einer schnellen Einnahmequelle geworden ist, berichtet RFI.

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Lesetipp/mallorca-services.es: (Wann) Kommt der Tunnel zwischen Spanien und Marokko?

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Der geplante Tunnel zwischen Europa und Afrika, der Andalusien und Marokko verbinden soll, ist ein ehrgeiziges Projekt, das seit Jahren diskutiert wird. Trotz wiederholter Verzögerungen scheint es in jüngster Zeit an Dynamik gewonnen zu haben.

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Die 10 besten Länder Afrikas laut aktuellem Ranking

Das Ranking „Best Countries 2026“ von U.S. News & World Report bewertete Staaten anhand von Regierungsführung, Wirtschaft, Gesundheitssystem, Infrastruktur und Kultur. Spitzenreiter wie die Seychellen, Marokko und Tunesien verfügen über diversifizierte Volkswirtschaften, während Ägypten und Südafrika weiterhin zu den industriellen Schwergewichten des Kontinents zählen.

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„Nigeria wird zur fünftreichsten Nation der Welt – Côte d’Ivoire könnte Frankreich überholen“

Nigeria könnte innerhalb der nächsten 50 Jahre zur fünftreichsten und mächtigsten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen. Das erklärte ein hochrangiger Vertreter der Kommission der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS). Gleichzeitig prognostizierte er auch ein starkes Wirtschaftswachstum für Ghana und Côte d’Ivoire.

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Den Haag: libyscher Verantwortlicher für Foltergefängnis vor Gericht – SOS Humanity kritisiert widersprüchliche Bundespolitik

Den Haag/Berlin, 19.05.2026. Dem ranghohen libyschen Beamten Khaled Mohamed Ali El-Hishri werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen vorgeworfen: Die heutige Anhörung vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gegen den führenden Beamten des berüchtigten libyschen Gefängnisses Mitiga in Tripolis ist die erste nach 15 Jahren Ermittlungen des IStGH zu Libyen. In dem Lager werden von der sogenannten libyschen Küstenwache auf See abgefangene Flüchtlinge und Migranten willkürlich inhaftiert, gefoltert und ausgebeutet.

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Medico: Westsahara-Konflikt – Godot in der Wüste

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Seit über 40 Jahren harren die Saharauis in Flüchtlingslagern aus und warten auf eine politische Lösung. Es ist verwunderlich, dass die Saharauis in den Lagern einen nicht wutentbrannt anschreien mit den Tatsachen über ihr ungerechtes Leiden und die sie verschlingende Monotonie. Wer seit über 40 Jahren zum Warten verdammt ist, hat alles Recht dazu.

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Ebola in der DR Kongo: Aberglaube, Minengebiete und infizierte Pflegekräfte – die Herausforderungen des Gesundheitsministers

Roger Kamba, Gesundheitsminister der Demokratischen Republik Kongo, hielt am Samstag, dem 16. Mai, in Kinshasa eine Pressekonferenz zur siebzehnten Ebola-Epidemie ab, die derzeit die Provinz Ituri betrifft. Die vorläufige Bilanz zum Zeitpunkt der Pressekonferenz belief sich auf 246 Verdachtsfälle und 80 wahrscheinliche Todesfälle. Der Minister betonte, dass seine Teams aktiv vor Ort nach Fällen suchen und nicht auf spontane Meldungen warten. Er erläuterte die Herkunft der Epidemie, die Herausforderungen bei der Bekämpfung und richtete einen direkten Appell an die Bevölkerung, berichtet RFI.

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Tod eines hochrangigen Verantwortlichen des Islamischen Staates in Nigeria: Welche Folgen hat das für die Terrorgruppe?

Die Ankündigung von Donald Trump über den Tod von Abu-Bilal al-Minuki, der als einer der ranghöchsten Verantwortlichen der Organisation Islamischer Staat (IS) weltweit galt, stellt einen wichtigen operativen Erfolg für die amerikanischen und nigerianischen Streitkräfte dar. Doch eine Frage bleibt offen: Bedeutet die Ausschaltung dieses Dschihadistenführers einen tödlichen Schlag für die Organisation in Afrika, oder handelt es sich eher um einen symbolischen Sieg in einem inzwischen tief verwurzelten Krieg?

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Ebola in der DR Kongo und Uganda: Warum die WHO internationalen Alarm auslöst

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte am Sonntag, dem 17. Mai 2026, dass der Ausbruch von Ebola Bundibugyo in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ darstellt. Ohne bereits von einer Pandemie zu sprechen, markiert diese Entscheidung dennoch eine neue Eskalationsstufe. Der Ausbruch, der in Ituri im Osten des Kongo begann, sorgt inzwischen über die Landesgrenzen hinaus für Besorgnis – in einer Region, die durch Konflikte, Bevölkerungsverschiebungen und grenzüberschreitende Bewegungen ohnehin geschwächt ist.

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Transplantation für Salma: Marokkos König vertraut eine junge Marokkanerin französischem Krankenhaus an, das von algerischen Ärzten getragen wird

Symbolbild, KI-generiert

Da sie in Marokko keine Lungentransplantation erhalten konnte, wurde die junge Salma auf Anweisung von Mohammed VI. in das Cochin-Krankenhaus in Paris verlegt. Was als Akt königlicher Fürsorge dargestellt wird, offenbart vor allem die Grenzen des marokkanischen Gesundheitssystems – zu einem Zeitpunkt, an dem die Jugend des Königreichs „Krankenhäuser statt Stadien“ fordert. Zugleich zeigt sich ein politisches Paradox: In den französischen Kliniken, in denen sie behandelt wird, spielen Ärzte mit Ausbildung in Algerien eine zentrale Rolle unter den Medizinern mit Abschlüssen außerhalb der Europäischen Union.

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Lesetipp/cicero: Helfer verschleiern ihr Geschäftsmodell – Die Sprach-Maskerade der Entwicklungspolitik

Seit Jahren kaschieren Entwicklungshelfer mit hochtrabenden Worten das Scheitern der gesamten westlichen Entwicklungspolitik. Das dient vor allem der Selbsterhaltung des Verteilungsapparats. Denn der lebt vom versickernden Geld. Von *Volker Seitz.

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