Kenia hat angekündigt, dass Russland künftig keine kenianischen Staatsbürger mehr über sein Verteidigungsministerium für den Krieg in der Ukraine rekrutieren wird. Dies folgt auf diplomatische Gespräche zwischen den beiden Ländern.
Die Vereinigten Staaten haben eine weitreichende Handelsuntersuchung gegen Südafrika, Nigeria und mehrere andere Länder eingeleitet, da der Verdacht auf „unfaire Handelspraktiken“ besteht. Diese Prüfung gefährdet den zollfreien Zugang, auf den viele afrikanische Exporteure im Rahmen des African Growth and Opportunity Act angewiesen sind.
US-Einwanderungsbehörden haben einen Äthiopier, Solomon Bogale, abgeschoben, nachdem Ermittler festgestellt hatten, dass seine Internetaktivitäten Sympathie für die Milizorganisation Fano erkennen ließen, die in bewaffnete Auseinandersetzungen mit äthiopischen Regierungstruppen verwickelt ist. Nach Angaben der US-Behörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) nutzte Solomon Bogale mehrere Social-Media-Profile, um Aussagen zu verbreiten, die zu Gewalt und ethnischer Verfolgung aufriefen.
Im vergangenen Dezember war Israel das erste Land der Welt, das Somaliland anerkannt hat. Diese abtrünnige Region erklärte 1991 ihre Unabhängigkeit von Somalia und übt faktisch ihre Souveränität aus. Somalia beansprucht dieses Gebiet jedoch weiterhin, und bis dahin hatte kein Mitgliedstaat der Vereinten Nationen Somaliland offiziell anerkannt, berichtet RFI.
Französische Behörden haben ein Schleusernetzwerk, das unter dem Namen „Die falschen Matrosen“ bekannt war, zerschlagen, das zwischen Libyen, Syrien und Frankreich operierte. Das Netzwerk nutzte ein System falscher Identitäten, um irreguläre Migranten an Bord von Handelsschiffen nach Europa zu schmuggeln. Dies berichtet die französische Zeitung „Midi Libre“.
In der Demokratischen Republik Kongo (DRK) kursieren in der Region Katanga seit etwa zwei Wochen Gerüchte über das mysteriöse Verschwinden männlicher Geschlechtsorgane – angeblich durch einfachen körperlichen Kontakt. Diese Theorien werden durch die sozialen Netzwerke weiter angeheizt, sodass etwa zehn Personen, denen diese angeblichen Taten vorgeworfen wurden, von Menschenmengen angegriffen wurden. Mindestens vier Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die Polizei droht nun damit, jeden festzunehmen, der sich an solchen Gewalttaten beteiligt, berichtet RFI.
Ist Alice Weidel (AfD) auf TikTok wirklich so populär, wie es scheint? Die Nichtregierungsorganisation Reset Tech aus Washington hat mehr als 1200 auffällig koordinierte Accounts identifiziert, die systematisch Videos über die AfD-Vorsitzende posten.
Kaum angekommen und noch mitten beim Auspacken der Umzugskartons, erzählt Naomi Saphire von ihrer Rückkehr nach Südafrika. Nach 25 Jahren als Auswanderin in den Vereinigten Staaten begann sie nach einer Familienreise in ihr Geburtsland darüber nachzudenken, zurückzukehren.
Millionen Menschen, die in Deutschland leben, unterstützen regelmäßig Eltern, die im Ausland wohnen – doch das bringt laut einer neuen Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) oft erhebliche finanzielle, emotionale und berufliche Belastungen mit sich. Die Forschung beleuchtet sogenannte „transnationale Familienbeziehungen“ – also familiäre Bindungen, die über nationale Grenzen hinweg bestehen. In Deutschland sind solche Familienkonstellationen heute immer häufiger, besonders bei Menschen mit Migrationsgeschichte.
Diese Woche im DAS-Pressespiegel: Afrikanische Medien reagieren auf den Iran-Krieg, steigende Energiepreise und gestörte Handelsrouten setzen afrikanische Volkswirtschaften unter Druck, und mögliche sicherheitspolitische Spillover-Effekte könnten Konfliktdynamiken auf dem Kontinent beeinflussen.
Am Mittwochmorgen, dem 11. März, fielen an der Grenze zwischen Guinea und Liberia Warnschüsse. Der Vorfall ereignete sich in der Ortschaft Kiéssènèye, nahe der Stadt Guéckédou. Die Schüsse folgten auf starke Spannungen über den Verlauf der Grenze. Beide Länder beanspruchen die Souveränität über denselben Teil des Territoriums. Inzwischen scheint sich die Lage beruhigt zu haben. Die Verantwortung für den Vorfall ist jedoch weiterhin unklar, berichtet RFI.
Zwei Frauen befinden sich derzeit in Uganda in Gewahrsam, weil sie sich angeblich in der Öffentlichkeit geküsst haben. Die beiden, die von der ugandischen Polizei am 18. Februar festgenommen wurden, werden auf Grundlage des Anti-Homosexualitätsgesetzes des Landes festgehalten – eines der weltweit strengsten Gesetze gegen LGBT-Menschen.
Marokko bereitet einen Plan zur Rückführung seiner Staatsangehörigen vor, die für den Islamischen Staat in Syrien gekämpft haben und derzeit im Irak inhaftiert sind, sagte ein Sicherheitsbeamter.
Europäische Trawler verdienen vor Mauretaniens Küste prächtig mit – doch für lokale Fischer wird das Meer zum Kampfgebiet. Dass ausgerechnet Überwachungsschiffe sie bremsen müssen, zeigt, wie rücksichtslos Europas Fangflotten agieren.
„Die Verabschiedung eines neuen Gesetzes durch das senegalesische Parlament, das die maximale Haftstrafe für einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen auf zehn Jahre verdoppelt und die sogenannte „Förderung, Unterstützung oder Finanzierung“ von Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität unter Strafe stellt, ist zutiefst besorgniserregend. Es steht im Widerspruch zu den grundlegenden Menschenrechten, die wir alle genießen: dem Recht auf Respekt, Würde, Privatsphäre, Gleichheit sowie den Freiheiten der Meinungsäußerung, der Vereinigung und der friedlichen Versammlung.