Nigeria: Makoko – Eine schwimmende Gemeinde kämpft um ihre Zukunft

Nigeria: Makoko - Eine schwimmende Gemeinde kämpft um ihre Zukunft
Symbolbild

Von Gastautorin *Fatimoh Danjuma Bintu
Makoko wird oft als das „Venedig Afrikas“ bezeichnet. Seit Generationen bauen die Menschen dort ihre Häuser auf Stelzen über dem Wasser der Lagune von Lagos. Viele der Bewohner verdienen ihren Lebensunterhalt als Fischer, die frisch gefangenen Fisch an die lokalen Märkte liefern. Doch sie sollen vertrieben werden. Auffällig ist das Schweigen der sonst so lauten Menschenrechtsaktivisten in westlichen Staaten, die sonst so gerne im Rampenlicht stehen.

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Lesetipp/it boltwise: Betrügerische Jobangebote in Kenia – Wahlkommission warnt vor Identitätsdiebstahl

Lesetipp/it boltwise: Betrügerische Jobangebote in Kenia - Wahlkommission warnt vor Identitätsdiebstahl

In Kenia warnt die Wahlkommission vor einer neuen Betrugswelle, die sich gezielt gegen Jobsuchende richtet. Kriminelle nutzen gefälschte Stellenangebote für Wahlhelfer, um an Geld und sensible Daten zu gelangen. Die Täter profitieren von der aktuellen Führungslücke in der Wahlbehörde.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6/2026: Der Teufel steckt im Detail

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6/2026: Der Teufel steckt im Detail

Diese Woche im DAS-Pressespiegel: Die USA bestätigen Truppenpräsenz in Nigeria, Tschad und Frankreich beleben ihre Beziehungen wieder, in Berlin ist eine von dem zivilgesellschaftlichen Verein Afrika-Forum e. V. initiierte Gedenktafel zur Erinnerung an die Berliner Konferenz 1884/85 entwendet worden, und Fela Kuti, Pionier des Afrobeat, erhält den Grammy Lifetime Achievement Award.

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Präsident Kagame reagiert auf die Drohungen internationaler Sanktionen gegen Ruanda

Präsident Kagame reagiert auf die Drohungen internationaler Sanktionen gegen Ruanda
Foto: ia

Ruanda hat am Donnerstag, dem 5. Februar, seinen Nationalen Dialog eröffnet, ein Forum, das alle zwei Jahre stattfindet. Zur Eröffnung der Veranstaltung ging Präsident Paul Kagame in seiner Ansprache an die Nation ausführlich auf den regionalen Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo ein.

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Afrika, seit 1960 bei den Olympischen Winterspielen vertreten

Afrika, seit 1960 bei den Olympischen Winterspielen vertreten

Während der afrikanische Kontinent bei den Olympischen Sommerspielen mit einer großen Anzahl an Medaillen stark vertreten ist, sieht die Situation bei den Winterspielen ganz anders aus. In Paris 2024 gewannen afrikanische Athletinnen und Athleten insgesamt 39 Medaillen, davon 13 Goldmedaillen. Bei den Olympischen Winterspielen wartet Afrika hingegen noch immer auf seine erste Medaille.

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Lesetipp/tagesschau: So geht’s auch! Spaniens Migrationspolitik – Legalisieren statt abschieben

Lesetipp/tagesschau: So geht’s auch! Spaniens Migrationspolitik - Legalisieren statt abschieben

Geschätzt 840.000 Einwanderer leben in Spanien ohne Aufenthaltsgenehmigung. Die Regierung will nun einmalig Hunderttausenden einen legalen Status geben – unter bestimmten Voraussetzungen. Ein Schritt gegen den europäischen Trend.

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USA drohen Afrikas zweitstärkstem Militär wegen Su-57-Deal mit Sanktionen

USA drohen Afrikas zweitstärkstem Militär wegen Su-57-Deal mit Sanktionen

Die Vereinigten Staaten haben Algerien mit möglichen Sanktionen gedroht, nachdem das Land beschlossen hat, moderne russische Kampfflugzeuge des Typs Su-57 zu kaufen. Dies wirft neue Fragen zu Afrikas Verteidigungsbeziehungen mit Moskau in einer Phase erhöhter globaler geopolitischer Spannungen auf.

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Kongo-Brazzaville: Denis Sassou-Nguesso kündigt seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl an

Kongo-Brazzaville: Denis Sassou-Nguesso kündigt seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl an
Symbolbild, KI-generiert

Denis Sassou-Nguesso, 82 Jahre alt und amtierender Präsident des Kongo-Brazzaville, wird bei der Wahl am 15. März für eine weitere Amtszeit kandidieren. Das gab er am Donnerstag, dem 5. Februar, persönlich in Bambou Mingali bekannt, rund 60 Kilometer nördlich von Brazzaville, wo er die erste große Landwirtschaftsmesse des Landes eröffnete. Dabei würdigte er die Arbeit der Landwirte und versprach, sie weiterhin zu unterstützen. Seine Partei, der Parti congolais du travail (PCT), hatte ihn bereits Ende Dezember offiziell nominiert, berichtet RFI.

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Pressestimmen: Wer hat Saïf al-Islam Kadhafi getötet?

Pressestimmen: Wer hat Saïf al-Islam Kadhafi getötet?

Saïf al-Islam Kadhafi, 53 Jahre alt, einer der Söhne des ehemaligen libyschen Diktators Muammar Kadhafi, ist in seinem Haus in Zintan, 170 Kilometer südwestlich von Tripolis im Nordwesten Libyens, ermordet worden. Dies gab sein Anwalt und Berater Abdullah Othman Abdurrahim bekannt. Die Information wurde vom Sender Libya Al-Ahrar weiterverbreitet. Die genauen Umstände seines Todes sind jedoch weiterhin unklar. RFI hat Reaktionen gesammelt.

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Lesetipp/infosperber: Bill Gates bevormundet Afrikas Bauern

Lesetipp/infosperber: Bill Gates bevormundet Afrikas Bauern

Seine «grüne Revolution» diene vor allem Konzernen, aber nicht der afrikanischen Bevölkerung, sagen Kritiker. Als Hauptgeldgeber des Landwirtschaftsprogramms AGRA will die «Gates Foundation» des Microsoft-Gründers «die Erträge und Einkommen von Millionen von Kleinbauern in Afrika steigern, … damit sie sich und ihre Familien aus Hunger und Armut befreien können».

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Ermordung von Saïf al-Islam Kadhafi: Rückblick auf den gescheiterten Weg einer libyschen Nachfolge

Ermordung von Saïf al-Islam Kadhafi: Rückblick auf den gescheiterten Weg einer libyschen Nachfolge
KI-generiertes Bild

Saïf al-Islam Kadhafi, der jüngste Sohn von Muammar al-Kadhafi und Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen 2021, die letztlich nicht stattfanden, ist am Dienstag, dem 3. Februar, in seinem Haus in Zintan, einer Stadt im Nordwesten Libyens, ermordet worden. Angehörige bestätigten seinen Tod in seinem Wohnhaus. Lange Zeit galt er als möglicher Nachfolger seines Vaters. Er wurde 53 Jahre alt.

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Kinderehen in Afrika: Ein großes Hindernis für die demografische Dividende, warnt die ECA

Kinderehen in Afrika: Ein großes Hindernis für die demografische Dividende, warnt die ECA
Schulbildung statt Frühverheiratung!

Nach Einschätzung der Wirtschaftskommission für Afrika (ECA) ist die Abschaffung dieser Praxis ebenso ein wirtschaftliches wie ein soziales Gebot, um das Potenzial von 160 Millionen heranwachsenden Mädchen freizusetzen. In einer Analyse, die Anfang Januar 2026 veröffentlicht wurde, schlägt die Kommission Alarm: Kinderehen zählen zu den „am meisten unterschätzten strukturellen Beschränkungen“, die Afrikas Fähigkeit behindern, seine demografische Dividende zu nutzen.

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