Kamerun: Familien fordern Antworten zum Schicksal junger Menschen, die von Russland für den Kampf in der Ukraine rekrutiert wurden

In Kamerun dokumentiert das Kollektiv „Bringt unsere Söhne und Brüder zurück“ Fälle junger Menschen, die für eine Reise nach Russland angeworben und nach Angaben ihrer Familien anschließend zum Kampf in der Ukraine geschickt wurden. Die Initiative steht eigenen Angaben zufolge mit rund zehn Familien in Kontakt, deren Angehörige ums Leben gekommen oder verschwunden sind, und fordert Auskunft über deren Schicksal. Die kamerunische Regierung bestätigte ihrerseits im Jahr 2026 den Tod von 16 Staatsangehörigen, die an der Seite russischer Streitkräfte an Militäroperationen in der Ukraine beteiligt waren.

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Brände in Algerien: Präsident Tebboune kündigt Rückkehr zur Vollstreckung der Todesstrafe für Brandstifter an

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune hat angeordnet, das Strafgesetzbuch bis zum 15. September zu ändern, um für Personen, die an vorsätzlich gelegten Bränden beteiligt sind, wieder die Todesstrafe einschließlich ihrer Vollstreckung vorzusehen. Die Entscheidung folgt auf die Brände, die mehrere Provinzen im Norden, im Zentrum und im Osten Algeriens heimgesucht haben. Nach der offiziellen Bilanz kamen zwölf Menschen ums Leben. In Béjaïa wurden 54 Menschen verletzt, sechs von ihnen schwer.

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UN: Folgen der Sklaverei wirken bis heute – Forderung nach Reparationen

Sklaverei ist nach Auffassung der Vereinten Nationen keineswegs nur ein Kapitel der Vergangenheit. Ihre Folgen seien bis heute in Form von Rassismus, struktureller Diskriminierung und sozialer Ungleichheit spürbar. Darauf hat der UN-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (CERD) anlässlich des Internationalen Tages der Menschen afrikanischer Abstammung hingewiesen.

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Sanitäre Grundversorgung in Afrika: 650 Millionen Menschen ohne grundlegende Versorgung

Afrika ist trotz der in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte weiterhin mit erheblichen Defiziten bei der sanitären Versorgung konfrontiert. Laut dem Bericht 2026 über nachhaltige Entwicklung in Afrika, der gemeinsam von der Wirtschaftskommission für Afrika (ECA), der Kommission der Afrikanischen Union, der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) erstellt wurde, liegt der Zugang zu sicher bewirtschafteten Sanitärdienstleistungen weiterhin deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt.

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Augenzeugenbericht aus Ceuta: HRW warnt vor humanitärer Krise und fordert Zugang zu Asyl

Tausende Migranten und Asylsuchende leben seit ihrer Ankunft Ende Juli in der spanischen Enklave Ceuta unter prekären Bedingungen. Human Rights Watch (HRW) fordert die spanische Regierung und die örtlichen Behörden auf, dringend ausreichende Unterkünfte bereitzustellen und allen Schutzsuchenden die Möglichkeit zu geben, einen Asylantrag zu stellen.

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Lesetipp/euractiv: „Es gibt keine Beweise dafür, dass Marokko hinter dem Ansturm auf Ceuta steckt“, sagt Sánchez

Nach einem Monat des Schweigens sprach Sánchez Rabat seine Unterstützung aus. Stattdessen hat er die Desinformation in den sozialen Medien für den Ausbruch dieser Krise verantwortlich gemacht.

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Côte d’Ivoire: Immer mehr ältere Menschen werden von Alltagsbegleitern betreut

In der Côte d’Ivoire sind sie in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt, doch für ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen spielen sie eine wichtige Rolle. Alltags- und Pflegeassistenten begleiten sie im täglichen Leben, helfen ihnen bei einfachen Verrichtungen und tragen dazu bei, ihre Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Ein Beruf, der angesichts des sich wandelnden Betreuungsbedarfs und veränderter Familienstrukturen künftig an Bedeutung gewinnen dürfte, berichtet RFI.

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Ceuta: Vier Marokkaner nach erneutem Angriff auf spanische Soldaten festgenommen

Marokkanische Staatsangehörige, darunter ein Minderjähriger, sind in Ceuta nach einem Steinangriff auf eine spanische Militärpatrouille in der Nacht von Freitag auf Samstag festgenommen worden. Ein Feldwebel wurde leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich zwei Tage nach dem Angriff auf ein Militärfahrzeug in Benzú, bei dem zwölf Personen festgenommen worden waren. Die Ereignisse finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem sich noch mehrere Tausend Migranten in der spanischen Exklave aufhalten, nachdem am 30. Juli Zehntausende Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangt waren.

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Lesetipp/Migazin: Amerika-Vorbild – AfD fordert eigene Polizeieinheit für Abschiebungen

Eine eigene Polizei für Abschiebungen, dazu spezielle Ausreiseeinrichtungen: Die AfD hat konkrete Vorstellungen von Härte. Bei Personal, Kosten und Kompetenzen wird es dagegen erstaunlich unscharf. Die umstrittene amerikanische ICE liefert dafür reichlich Anschauungsmaterial.

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Außenminister Wadephul vor seiner heutigen Abreise nach Tunesien und Algerien

Photo: AA

„Angesichts globaler Umbrüche und Instabilität ist es für Deutschland und Europa entscheidend, gerade mit unseren geografischen Nachbarn in Nordafrika noch enger zusammenarbeiten. Mit Algerien und Tunesien teilen wir das Ziel, die Sahel-Region nachhaltig zu stabilisieren. Auch eine Beruhigung der Lage im Nahen Osten, insbesondere rund um die Seewege der arabischen Halbinsel, ist für unsere Versorgung und Sicherheit von größter Bedeutung.

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Lesetipp/MDR: CO₂-Zertifikatehandel – Warum ein Startup aus Sachsen für den Klimaschutz in Afrika Holz vergräbt

Symbolbild

Holz vergraben, das Klima schützen, Geld verdienen. Das versuchen zwei Sachsen in Namibia. Der Plan: Kohlenstoff langfristig einlagern. Greenwashing oder eine echte Lösung im Kampf gegen den Klimawandel?

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Lesetipp/vietnam.vn/de: Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran kommt afrikanischen Ländern zugute, die fossile Brennstoffe exportieren.

Konflikte zwischen den USA und Israel sowie dem Iran und maritime Störungen in der Straße von Hormuz haben die Öl- und Gaspreise in die Höhe getrieben und neun afrikanischen Ländern, die fossile Brennstoffe exportieren, geholfen, in sechs Monaten zusätzliche Einnahmen von rund 21,6 Milliarden Dollar zu erzielen.

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