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Wien: Einladung zum Vuvuzela Workshop – authentische Fan-Musik aus Südafrika PDF Drucken E-Mail
09.03.2010

Die Vuvuzela, ein traditionell afrikanisches Blasinstrument, wird spätestens nach der WM 2010 in Südafrika jeder gehört haben. Der unverkennbar eindringliche Klang der Vuvuzela berinnert an ein Hupkonzert: laut, eintönig, präsent. Die Vuvuzela ist traditionell in diversen Kulturen des schwarzen Südafrikas zu finden, wo es bei Zeremonien sowie Tänzen gespielt wurde. Heute hat sie ihren Weg in die Fangemeinden und damit in die Fußballstadien gefunden.

 
Sie wird in einer Art Frage-Antwort-Spiel zwischen den Fangruppen geblasen – jede Fangruppe spielt ihren eigenen Vuvuzela-Sound, woraus dann eine wahre Kakophonie der Euphorie entsteht. Nun soll in Wien das erste Vuvuzela Orchester Österreichs entstehen. Die kostenlosen Vuvuzela-Workshops richten sich in erster Linie an Musikerinnen und Musiker (Blasinstrumente). Aber auch alle, die schon immer die Vuvuzela erlernen wollten, sind herzlich willkommen.

Das Wiener Vuvuzela Orchester wird im Vorfeld und während der Fußball WM in Stadien und auf öffentlichen Plätzen südafrikanische Stimmung verbreiten. Die Orchesterleitung werden Petro Espi Sanchis und Wolfgang Puschnig, künstlerischer Leiter des Wiener Instituts für Popularmusik (ipop), übernehmen. Petro Espi Sanchis ist als Initiator zahlreicher Vuvuzela Orchester in Südafrika bekannt. Der gebürtige Spanier lebt seit den frühen Siebzigerjahren in Südafrika, wo er in eine Vielzahl musikalischer Projekte involviert war. Darunter in Programmen zur Einführung in die Vielfalt der afrikanischen Musik (The Magic Lekolilo Bird, One Child One Note, The Mermaid from Zanzibar u.a.). Desweiteren war Petro Espi Sanchis Kurator der Sammlung afrikanischer Instrumente an der Uni Kapstadt.

Infos und Anmeldung zu den Workshops:
Wann: 15. bis 18. März 2010
 Wo: Wien, Universität für Musik und Darstellende Kunst, ipop. 1030 Wien, Anton-von-Webernplatz 1
Workshop-Sprache: Englisch
Kostenlose Teilnahme!
Verbindliche Anmeldung erforderlich: Horst Watzl (watzl-at-vidc.org) und Birgit Hartl (hartl-atmdw.ac.at)
www.kenako.at
Ke Nako Afrika – Afrika jetzt! wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit getragen und gefördert und vom vidc sowie der Afrika Vernetzungsplattform in Zusammenarbeit mit der ADA koordiniert.

 
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