Guinea-Bissau benennt Verbündeten Embalós zum Interimschef und schürt damit Spekulationen über einen „arrangierten Putsch“

Guinea-Bissau benennt Verbündeten Embalós zum Interimschef und schürt damit Spekulationen über einen „arrangierten Putsch“

In einer dramatischen Wendung ist General Horta Inta-A, der lange als loyaler Vertrauter von Präsident Embaló galt, zum Interimsführer von Guinea-Bissau ernannt worden. Dies befeuert die Vorwürfe der Opposition, der Militärputsch sei inszeniert gewesen.

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Guinea-Bissau: Eine Gruppe von Offizieren erklärt, die Kontrolle über das Land übernommen zu haben – Präsident Embaló „gestürzt“

Guinea-Bissau: Eine Gruppe von Offizieren erklärt, die Kontrolle über das Land übernommen zu haben – Präsident Embaló „gestürzt“
Symbolbild

In Guinea-Bissau hat wenige Stunden nachdem am Mittwoch, dem 26. November 2025, zur Mittagszeit Schüsse in der Nähe des Präsidentenpalastes zu hören waren, eine Offiziersgruppe namens „Hohes Militärkommando zur Wiederherstellung der Ordnung“ erklärt, die Kontrolle über das Land bis auf Weiteres übernommen und die Grenzen geschlossen zu haben. Präsident Umaro Sissoco Embaló bestätigte, dass er festgenommen und „gestürzt“ wurde. Eine Gruppe von Offizieren, die sich als „Hohes Militärkommando zur Wiederherstellung der Ordnung“ bezeichnet, erklärt, „die Führung des Landes bis auf Weiteres“ übernommen zu haben, berichtet RFI.

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Russische Söldner sollen in Mali kaltblütige Tötungen begangen haben – BBC befragte Augenzeugen

Russische Söldner sollen in Mali kaltblütige Tötungen begangen haben – BBC befragte Augenzeugen
Symbolbild

Ein Händler berichtete dem Sender, wie russische Söldner, die in Mali im Kampf gegen dschihadistische Gruppen eingesetzt wurden, direkt vor seinen Augen zwei Männer erschossen. Anschließend hätten sie ihm selbst gedroht, ihm die Finger abzuschneiden und ihn ebenfalls zu töten.

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Lesetipp/DW: Trump: „Werde Südafrika nicht zu G20-Gipfel im kommenden Jahr einladen“

Lesetipp/DW: Trump: „Werde Südafrika nicht zu G20-Gipfel im kommenden Jahr einladen“
Symbolbild, KI-generiert

US-Präsident Trump will Südafrika nicht zum G20-Gipfel im kommenden Jahr einladen. Das Land werde keine Einladung zu dem Treffen in Miami erhalten, schrieb Trump auf seiner Internetplattform Truth Social.

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Festnahme in Marokko: Anhänger des sogenannten „Daech“ plante unmittelbar bevorstehenden Terroranschlag

Festnahme in Marokko: Anhänger des sogenannten „Daech“ plante unmittelbar bevorstehenden Terroranschlag

Die Polizei in Tétouan/Nordmarokko hat am Mittwoch einen 26-jährigen Mann festgenommen, der als Unterstützer der Terrororganisation „Daech“ gilt und sich offenbar kurz davor befand, einen äußerst gefährlichen Anschlag auszuführen. Die Zugriffnahme erfolgte auf Grundlage präziser Hinweise der marokkanischen Sicherheitsbehörde Direction Générale de la Surveillance du Territoire (DGST).

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China und Südafrika starten eine Initiative zur „Modernisierung“ Afrikas

China und Südafrika starten eine Initiative zur „Modernisierung“ Afrikas

China und Südafrika haben am Sonntag eine Kooperationsinitiative ins Leben gerufen, die die „Modernisierung in Afrika“ unterstützen soll. Die Initiative wurde am Rande des G20-Gipfels in Johannesburg gestartet. Sie baut auf den Verpflichtungen des Pekinger Gipfels des Forums 2024 über die chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit auf, bei dem China zehn Partnerschaftsaktionen zur Unterstützung der Modernisierung Afrikas angekündigt hatte.

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Ein Dach, das atmet: Wie ein deutscher Architekt in Kenia Leben verändert

Ein Dach, das atmet: Wie ein deutscher Architekt in Kenia Leben verändert
Foto: ots-World of Peace e.V.

Als der deutsche Architekt Amin Rissane das Waisenhaus Swalha im kenianischen Gazi zum ersten Mal betrat, fand er bröckelnde Wände, kaputte Betten, offene Stromleitungen – und Kinder, die sich nachts aus Angst vor der Dunkelheit einnässten. Heute strahlen dieselben Räume hell, atmen Luft und Zuversicht.

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Bundeskanzler Merz meckert über “kein ordentliches Stück Brot” in Angola: MPLA empört über Reaktionen

Bundeskanzler Merz meckert über “kein ordentliches Stück Brot” in Angola: MPLA empört über Reaktionen

Anläßlich der Beschwerde des deutschen Bundeskanzlers in Angola, dass es kein ordentliches Brot zum Frühstück gebe (sic!), äußert sich die MPLA – Movimento Popular de Libertação de Angola zu den Reaktionen der eigenen Landsleute auf Facebook: „Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir Angolaner uns selbst nicht genügend wertschätzen. Es reicht, dass ein Europäer behauptet, unser Funje (traditionelle afrikanische Beilage aus Maniokmehl) habe keine Qualität – und schon stimmen einige von uns zu“, erklärt die MPLA.

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Umstrukturierung des Auswärtigen Amts: „Fatales Signal für Millionen Menschen in Not“

Umstrukturierung des Auswärtigen Amts: "Fatales Signal für Millionen Menschen in Not"
Foto: AA – Stephan Klonk

„Ich blicke mit großer Sorge auf die angekündigte Umstrukturierung des Auswärtigen Amts. Die geplante Auflösung der Abteilung für Krisenprävention, Stabilisierung, Friedensförderung und Humanitäre Hilfe überrascht sehr. Über Jahre hat diese Struktur verlässliche, schnelle und prinzipienorientierte humanitäre Hilfe ermöglicht. Dass sie nun zerschlagen werden soll, birgt das Risiko von Kompetenzverlust und Verzögerungen – in einer Zeit, in der Menschen in Krisen genau das nicht verkraften können, erklärt Help-Generalsekretär, Dr. Thorsten Klose-Zuber, zur Umstrukturierung des Auswärtigen Amts.

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Anhaltendes Schweigen kaum zu rechtfertigen: Bundesregierung muss systematische Gewalt nach Wahlen in Tansania klar verurteilen

Anhaltendes Schweigen kaum zu rechtfertigen: Bundesregierung muss systematische Gewalt nach Wahlen in Tansania klar verurteilen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich tief besorgt über das anhaltende Schweigen der deutschen Bundesregierung zu den massiven Menschenrechtsverletzungen nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Tansania am 29. Oktober. Trotz zahlreicher dokumentierter Übergriffe, tödlicher Gewalt durch Sicherheitskräfte und Hinweisen auf mögliche Massengräber hat Berlin bis heute weder Mitgefühl noch Solidarität ausgedrückt, geschweige denn eine klare Verurteilung veröffentlicht.

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Millionen Menschen in Südsudan von Hunger und Krankheiten betroffen

Millionen Menschen in Südsudan von Hunger und Krankheiten betroffen

Konflikt und Kürzungen von Hilfsgeldern verschärfen die humanitäre Krise: Fast sechs Millionen Menschen, nahezu die Hälfte der Bevölkerung des Südsudan, leiden unter akutem Hunger und haben kaum Zugang zu sauberem Wasser oder sanitären Einrichtungen. Es werden immer mehr Fälle von Cholera, akuter wässriger Diarrhö und Hepatitis E gemeldet. 450 Krankenhäuser oder Gesundheitsstationen, das sind rund 35 Prozent aller Gesundheitseinrichtungen, wurden geschlossen oder sind stark beeinträchtigt. Gleichzeitig lassen aktuelle Finanzierungskürzungen überlebenswichtige humanitäre Unterstützung wegbrechen.

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